Grundschullehrerin, Autorin, Lehrerstressmanagement-Trainerin
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27 Seiten
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Kennst du das? Der Schultag ist vorbei, und bei deinen Erstklässler*innen tauchen plötzlich viele Fragen auf: „Muss ich heute in die Betreuung? Wer holt mich ab? Gehe ich zu den Großeltern?“ Diese Unsicherheit kann für Kinder belastend sein. Auch für dich als Lehrkraft ist es oft eine Herausforderung, alle Absprachen für den Nachmittag im Kopf zu haben.
Genau hier helfen dir die Ranzenbilder! Sie sind eine einfache und geniale visuelle Orientierungshilfe, die deinen Schüler*innen und dir mehr Sicherheit im Schulalltag schenkt. Mit diesen Bildern wissen alle immer genau, was nach der Schule passiert.
Es ist ganz einfach: Du oder die Eltern wählen zu Hause das passende Ranzenbild für den Tag aus. Dieses Bild stecken sie dann gut sichtbar in den Ranzendeckel des Kindes. Wenn dein Kind während oder nach dem Unterricht unsicher ist, kann es selbst – oder gemeinsam mit dir oder einer Betreuungskraft – im Ranzen nachschauen. Ein kurzer Blick genügt, und schon weiß dein Kind, was vereinbart wurde.
Drucke die Bildkarten einfach aus und schneide sie zu. Für einen längeren Einsatz empfehle ich dir, sie zu laminieren. Eine beiliegende Elterninformation erklärt die Anwendung zu Hause unkompliziert. So können die Eltern dein Kind optimal unterstützen.
Besonders in den ersten Schulwochen sind die Ranzenbilder eine unschätzbare Unterstützung. Deine Schüler*innen lernen schnell, sich selbst zu helfen: „Wenn ich nicht mehr weiß, was nach der Schule passiert, schaue ich in meinen Ranzendeckel.“ Das reduziert nicht nur Unsicherheiten bei den Kindern, sondern entlastet auch dich als Lehrkraft, da weniger Nachfragen entstehen. Du hast immer schnell einen Überblick über die Tagesplanung.
Das Material ist ideal für Klasse 1 und die Schuleingangsphase. Es eignet sich aber auch hervorragend für alle Kinder, die noch Unterstützung bei der Strukturierung von Tagesabläufen und Übergängen benötigen.
Stell das Prinzip der Ranzenbilder schon beim ersten Elternabend oder in einem Elternbrief vor. Wenn möglichst viele Familien dasselbe System verwenden, lernen die Kinder die Bedeutung der Bilder noch schneller und sicherer.
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