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Mini-Heft zum Bilderbuch „Mutmurmeln“
Es begleitet die Geschichte auf kreative und spielerische Weise. Deine Schüler*innen vertiefen dabei wichtige Themen wie Gefühle, Mut und den Umgang mit neuen Situationen. Gleichzeitig fördern die Aufgaben gezielt Wahrnehmung, Feinmotorik und Konzentration.
Einsatz im Unterricht
Du kannst das Heft nach dem gemeinsamen Lesen oder schrittweise im Anschluss an einzelne Gesprächsanlässe einsetzen. Es eignet sich besonders gut für die Einschulung, die ersten Schultage oder die Eingangsphase der Klasse 1. Die Aufgaben führst du gemeinsam im Sitzkreis ein und lässt sie anschließend selbstständig, in Partnerarbeit oder in kleinen Gruppen bearbeiten.
Inhalte des Mini-Hefts
Was gehört zur Geschichte? Deine Schüler*innen erkennen und ordnen wichtige Bildinhalte der Geschichte zu. Das schult ihre visuelle Wahrnehmung und ihr Textverständnis.
Dafür benötige ich Mut: Die Kinder betrachten verschiedene Situationen und schätzen ein, wann Mut gefragt ist. So lernen sie, mutige Momente im Alltag zu identifizieren.
Murmelgestaltung: Hier gestalten die Kinder Murmeln mit Farben und Mustern. Sie entwickeln dabei ihre eigene, ganz persönliche Mutmurmel.
Zwillinge finden: Bei dieser Aufgabe schulen die Kinder ihr genaues Hinsehen und Vergleichen, um identische Murmeln zu entdecken.
Was passt nicht in die Reihe? Deine Schüler*innen erkennen Muster und lernen, logisch zu unterscheiden, welche Murmel nicht in die Reihe gehört.
Spuren nachfahren: Diese Übung stärkt die Graphomotorik und verbessert die Stifthaltung durch gezieltes Nachfahren von Linien.
Murmel-Labyrinth: Ein spannendes Labyrinth fördert Konzentration und visuelle Orientierung, während die Murmel ins Ziel geführt wird.
Meine Gefühle am ersten Schultag: Die Kinder lernen, ihre eigenen Gefühle rund um den ersten Schultag wahrzunehmen und zu benennen.
So fühle ich mich nach meinem ersten Schultag: Eine Seite zur persönlichen Reflexion, auf der die Kinder ihre Gefühle malen oder schreiben können.
Meine eigene Seite: Hier haben die Kinder freien Raum für individuelle Gestaltung und können kreativ werden.
Mut bedeutet für mich: Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Mut, die alleine oder mit einem Partner bearbeitet werden kann. Die Kinder malen oder schreiben, was Mut für sie bedeutet.
Lernziele
Mit diesem Mini-Heft erwerben oder verbessern deine Schüler*innen folgende wichtige Kompetenzen:
Sie setzen sich aktiv mit der Geschichte „Mutmurmeln“ und ihren zentralen Themen auseinander.
Sie erkennen und benennen Situationen, die Mut erfordern.
Sie nehmen eigene Gefühle wahr, drücken sie aus und reflektieren ihre Erfahrungen zum Schulanfang.
Sie stärken ihre visuelle Wahrnehmung und Konzentrationsfähigkeit.
Sie trainieren gezielt Feinmotorik, Stifthaltung und grafomotorische Fähigkeiten.
Sie erkennen Gemeinsamkeiten, Unterschiede und einfache Muster.
Sie entwickeln eigene kreative Ideen und gestalten eine persönliche Mutmurmel.
Sie verstehen, dass Mut für jedes Kind eine individuelle Bedeutung hat.
Sie lernen, die Gefühle und Erfahrungen anderer Kinder wertzuschätzen.
Differenzierungsmöglichkeiten
Für Kinder, die Unterstützung benötigen:
Bearbeite Aufgaben zunächst gemeinsam oder mit einem Partner.
Entlaste die Kinder, indem du Bilder und Gefühle im Gespräch vorentlastest.
Lass Antworten mündlich geben, bevor etwas angekreuzt oder aufgeschrieben wird.
Biete beim Schreiben einzelne Wörter, Satzanfänge oder eine Wörtersammlung an.
Lass graphomotorische Aufgaben in kurzen Einheiten bearbeiten.
Für stärkere bzw. schnelle Kinder:
Lass sie eigene Mut-Situationen zeichnen und beschreiben.
Sie können eine eigene Mutmurmel mit Bedeutung gestalten.
Lass sie zu einer Aufgabe eine eigene Rätsel- oder Suchaufgabe entwickeln.
Sie können auf der letzten Seite eine persönliche „Mut-Seite“ gestalten.
Kooperatives Lernen
Das Mini-Heft bietet zahlreiche Möglichkeiten, das Lernen miteinander zu verbinden:
Murmel-Partner: Zwei Kinder erzählen sich, wann sie schon einmal mutig waren.
Mut-Gespräch: Die Kinder betrachten die Situationen auf der Mut-Seite und begründen gemeinsam ihre Entscheidungen.
Gefühlsbarometer: Die Kinder zeigen oder benennen ihr Gefühl zum ersten Schultag und entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Partnerkontrolle: Bei den Such-, Muster- und Labyrinthaufgaben vergleichen die Kinder ihre Lösungswege und erklären einander, wie sie vorgegangen sind.
Kreisgespräch: Jedes Kind stellt seine selbst gestaltete Murmel vor. Gemeinsam sammelt ihr Ideen: Was kann uns helfen, wenn wir uns etwas noch nicht trauen?
Pädagogischer Impuls
Gerade in der Schuleingangsphase bietet das Heft einen schönen Anlass, über Gefühle, Unsicherheiten, Mut und das Ankommen in der neuen Klasse ins Gespräch zu kommen. Wichtig ist dabei: Es gibt kein „richtiges“ Gefühl. Jedes Kind darf seinen ersten Schultag anders erleben.
Von 250+ Lehrkräften gekauft im letzten Monat
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