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Mit dieser Stationsarbeit zu Wissenschaft und Forschung im Laufe der Zeit untersuchen die Schülerinnen und Schüler, wie Menschen in verschiedenen Epochen Wissen gewonnen, bewahrt, erweitert und überprüft haben.
Das Material beginnt mit einem übersichtlichen Deckblatt inklusive Laufzettel. Die Lernenden bearbeiten zuerst die Pflichtstationen 1–5 und wählen anschließend mindestens zwei Wahlstationen aus. Dadurch eignet sich die Stationsarbeit besonders gut für heterogene Lerngruppen, Freiarbeit, Vertretung, Projektarbeit oder eine größere Wiederholungseinheit im Fach Geschichte.
Die Pflichtstationen führen chronologisch durch zentrale Entwicklungen der Wissenschaftsgeschichte: In der Antike geht es um frühe Ansätze von Beobachtung, Denken und begründeter Erklärung anhand von Hippokrates, Aristoteles und Archimedes. Im Mittelalter wird gezeigt, dass Wissen nicht einfach stillstand, sondern in Klöstern bewahrt und in der islamischen Welt weiterentwickelt wurde. Die Station zur Renaissance und wissenschaftlichen Revolution behandelt Kopernikus, Galilei, Kepler und den Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild.
Weitere Pflichtstationen thematisieren das Forschen mit Methode im 17. und 18. Jahrhundert sowie die Forschung im 19. Jahrhundert. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten dabei die Bedeutung von Beobachtung, Vermutung, Experiment, Auswertung und Veröffentlichung sowie zentrale Beiträge von Newton, Boyle, Linné, Humboldt, Darwin und Mendel. So wird deutlich, dass moderne Wissenschaft nicht nur aus einzelnen Entdeckungen besteht, sondern aus überprüfbaren Methoden, Austausch und Weiterentwicklung.
Im Wahlbereich werden zusätzliche Perspektiven ergänzt: Medizin und Forschung im Wandel, Frauen in der Wissenschaft, Durchbrüche im 20. Jahrhundert sowie Forschung heute und Ethik. Besonders sinnvoll ist dabei die Station zu Frauen in der Wissenschaft, weil sie Leistungen von Hypatia, Maria Sibylla Merian, Marie Curie und Rosalind Franklin sichtbar macht und zugleich Ausgrenzung, Anerkennung und Bildungschancen thematisiert.
Enthalten sind:
Stationsarbeit „Wissenschaft und Forschung im Laufe der Zeit“
Deckblatt mit Arbeitsauftrag und Laufzettel
5 Pflichtstationen
4 Wahlstationen
vollständige Lösungsfassung mit rot eingetragenen Antworten
Themen: Antike Wissenschaft, Mittelalter, islamische Gelehrte, Renaissance, wissenschaftliche Revolution, Forschungsmethode, 19. Jahrhundert, Medizin, Frauen in der Wissenschaft, 20. Jahrhundert und Forschungsethik
Aufgaben zum Beschreiben, Erklären, Zuordnen, Vergleichen und Beurteilen
Stationen zu Hippokrates, Aristoteles, Archimedes, Ibn Sina, Ibn al-Haytham, Kopernikus, Galilei, Kepler, Newton, Boyle, Linné, Humboldt, Darwin, Mendel, Jenner, Pasteur, Marie Curie und Rosalind Franklin
geeignet für Geschichte Sekundarstufe I, besonders Klasse 7–10
einsetzbar als Stationsarbeit, Freiarbeit, Vertretung, Wiederholung oder Projektbaustein
digital und analog einsetzbar, z. B. für Unterricht, Freiarbeit oder Distanzlernen
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