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Dieses umfassende Materialpaket bietet fünf vollständig ausgearbeitete Deutschklausuren für die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II) zur Epoche der „Neuen Sachlichkeit“ bzw. der Literatur der Weimarer Republik. Das Paket deckt die zentralen thematischen Schwerpunkte der Epoche – Großstadterfahrung, Entfremdung, Konsumkritik und soziale Not – durch repräsentative Werke der wichtigsten Autoren dieser Zeit ab.
Inhalt des Materialpakets (5 Klausuren):
Erich Kästner – Sachliche Romanze: Analyse der Großstadtliebe, Entfremdung in der modernen Paarbeziehung und Verlust der Kommunikationsfähigkeit.
Kurt Tucholsky – Augen in der Großstadt: Thematisierung von Anonymität, Isolation und der Flüchtigkeit menschlicher Begegnungen in der urbanen Massengesellschaft.
Kurt Tucholsky – Das Ideal: Untersuchung der Zerrissenheit des modernen Großstadtmenschen, Konsumkritik und das Konzept der unerfüllbaren Sehnsucht.
Erich Kästner – Besuch vom Lande: Darstellung des urbanen Schocks, Reizüberflutung, Verkehrung von Subjekt und Objekt sowie die personifizierte Bedrohung durch die Metropole.
Joachim Ringelnatz – Angstgebet in Wohnungsnot: Thematisierung von existenzieller Not, drohendem sozialen Abstieg des Bürgertums und Ohnmacht gegenüber bürokratischen Instanzen im Krisenjahr 1923.
Vollständig ausgearbeitete Klausur für die gymnasiale Oberstufe (Sek. II) im Fach Deutsch. Im Zentrum steht die Analyse des wohl bekanntesten Gedichts der Neuen Sachlichkeit: „Sachliche Romanze“ (1928) von Erich Kästner. Der Text ist das absolute Paradigma für die Literatur der Weimarer Republik, da er die Desillusionierung, den journalistisch-kühlen Tonfall und das literarische Konzept der „Gebrauchslyrik“ idealtypisch verkörpert.Die dreiteilige Aufgabenstellung fordert von den Lernenden:Die formale und sprachliche Analyse mit Fokus auf den Kontrast zwischen dem emotionalen Thema (Entfremdung nach acht Jahren Beziehung) und dem distanziert-protokollierenden Erzählton sowie die verdinglichende Bildsprache.Die vertiefte Deutung der dargestellten Kommunikationsunfähigkeit, der emotionalen Isolation und der Flucht des Paares in triviale Alltagsbanalitäten (Kaffee trinken, nach der Uhr sehen).Die fundierte literaturgeschichtliche Einordnung in den Kontext der 1920er Jahre (Neue Sachlichkeit) und die Beurteilung der anti-romantischen Haltung.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Diese vollständig ausgearbeitete, abiturkonforme Klausur für das Fach Deutsch in der gymnasialen Oberstufe (Sek. II) fokussiert die Epoche der Neuen Sachlichkeit / Weimarer Republik. Im Zentrum steht die Analyse des berühmten Chanson-Gedichts „Augen in der Großstadt“ (1930) von Kurt Tucholsky. Der Text verhandelt meisterhaft die Isolationserfahrung, die Objektivierung und die Flüchtigkeit menschlicher Begegnungen in der aufkommenden urbanen Massengesellschaft.Die dreiteilige Aufgabenstellung fordert von den Lernenden:Die formale und sprachliche Analyse mit besonderem Fokus auf die rhetorische Verdinglichung des Menschen (Pars pro toto), großstädtische Neologismen („Menschentrichter“) und die dynamische, refrainartige Rhythmik.Die vertiefte Deutung der dargestellten Entfremdung: Die extreme Diskrepanz zwischen physischer Dichte und absoluter emotionaler Distanz, die Objektivierung des Mitmenschen („Es sieht hinüber“) sowie die wehmütige Projektion verpasster Lebenschancen.Die fundierte literaturgeschichtliche Einordnung in den Kontext der 1920er Jahre, die klare Abgrenzung zum expressionistischen Stadtbild und die Beurteilung des Konzepts der „Gebrauchslyrik“.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Dieses Material bietet eine vollständig ausgearbeitete, abiturkonforme Deutschklausur für die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II) zum Thema "Lyrik der Neuen Sachlichkeit". Im Zentrum steht Kurt Tucholskys berühmtes gesellschaftskritisches Gedicht "Das Ideal" aus dem Jahr 1927 in seiner vollständigen Fassung.Inhaltliche Schwerpunkte der Klausur:Analyse der kabarettistischen Form, der Montagetechnik unvereinbarer Räume und des ironischen Parlando-Stils.Vertiefte Deutung im Hinblick auf die Zerrissenheit des modernen Großstadtmenschen und die Kritik an der aufkommenden Konsumgesellschaft der Weimarer Republik.Literaturgeschichtliche Einordnung in die Strömung der Neuen Sachlichkeit unter besonderer Berücksichtigung des Konzepts der „Gebrauchslyrik“.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Dieses Material bietet eine professionell ausgearbeitete, abiturkonforme Deutschklausur für die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II) zur Epoche der "Neuen Sachlichkeit". Im Zentrum steht Erich Kästners berühmtes Großstadtgedicht "Besuch vom Lande" (1929), das den urbanen Schock und die Überforderung des modernen Subjekts in der Weimarer Republik meisterhaft einfängt.Inhaltliche Schwerpunkte der Klausur:Analyse der reportagehaften, kühlen Sprache, der parataktischen Syntax und der personifizierten Großstadtakustik.Vertiefte Deutung des Kontrasts zwischen bürgerlich-naiver Provinz und rücksichtsloser Metropole (Verkehrung von Subjekt und Objekt, Reizüberflutung, Entfremdung).Literaturgeschichtliche Einordnung in die Neue Sachlichkeit, Abgrenzung zur expressionistischen Großstadtdarstellung und Erläuterung von Kästners Konzept der „Gebrauchslyrik“.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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