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Dieses umfassende Materialpaket bietet fünf vollständig ausgearbeitete Deutschklausuren für die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II) zur Epoche der „Neuen Sachlichkeit“ bzw. der Literatur der Weimarer Republik. Das Paket deckt die zentralen thematischen Schwerpunkte der Epoche – Großstadterfahrung, Entfremdung, Konsumkritik und soziale Not – durch repräsentative Werke der wichtigsten Autoren dieser Zeit ab.
Inhalt des Materialpakets (5 Klausuren):
Erich Kästner – Sachliche Romanze: Analyse der Großstadtliebe, Entfremdung in der modernen Paarbeziehung und Verlust der Kommunikationsfähigkeit.
Kurt Tucholsky – Augen in der Großstadt: Thematisierung von Anonymität, Isolation und der Flüchtigkeit menschlicher Begegnungen in der urbanen Massengesellschaft.
Kurt Tucholsky – Das Ideal: Untersuchung der Zerrissenheit des modernen Großstadtmenschen, Konsumkritik und das Konzept der unerfüllbaren Sehnsucht.
Erich Kästner – Besuch vom Lande: Darstellung des urbanen Schocks, Reizüberflutung, Verkehrung von Subjekt und Objekt sowie die personifizierte Bedrohung durch die Metropole.
Joachim Ringelnatz – Angstgebet in Wohnungsnot: Thematisierung von existenzieller Not, drohendem sozialen Abstieg des Bürgertums und Ohnmacht gegenüber bürokratischen Instanzen im Krisenjahr 1923.
Dieses Material bietet eine vollständig ausgearbeitete, abiturkonforme Deutschklausur für die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II) zur Epoche der "Neuen Sachlichkeit" bzw. der Literatur der Weimarer Republik. Im Zentrum steht Joachim Ringelnatz' tief berührendes Gedicht "Angstgebet in Wohnungsnot" aus dem historischen Krisenjahr 1923, welches die existenziellen Ängste und den sozialen Abstieg des Bürgertums präzise einfängt.Inhaltliche Schwerpunkte der Klausur:Analyse der sprachlichen Gestaltung, insbesondere des markanten Stilbruchs zwischen religiöser Anrufungsform (Gebet) und derbem Alltagsjargon der 1920er Jahre.Vertiefte Deutung im Hinblick auf die existenzielle Bedrohung, den drohenden Verlust der bürgerlichen Identität (Symbolik von "Sekretär" und "Büchern") und die absolute Ohnmacht des Individuums gegenüber der staatlichen Bürokratie ("steinernes Wohnungsamt").Literaturgeschichtliche Einordnung in den Kontext der Krisenjahre der Weimarer Republik (Wohnungsnot, Hyperinflation) und Erläuterung der epochentypischen Hinwendung zum Alltag im Sinne der Gebrauchslyrik.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Dieses Material bietet eine vollständig ausgearbeitete, abiturkonforme Deutschklausur für die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II) zum Thema "Lyrik der Neuen Sachlichkeit". Im Zentrum steht Kurt Tucholskys berühmtes gesellschaftskritisches Gedicht "Das Ideal" aus dem Jahr 1927 in seiner vollständigen Fassung.Inhaltliche Schwerpunkte der Klausur:Analyse der kabarettistischen Form, der Montagetechnik unvereinbarer Räume und des ironischen Parlando-Stils.Vertiefte Deutung im Hinblick auf die Zerrissenheit des modernen Großstadtmenschen und die Kritik an der aufkommenden Konsumgesellschaft der Weimarer Republik.Literaturgeschichtliche Einordnung in die Strömung der Neuen Sachlichkeit unter besonderer Berücksichtigung des Konzepts der „Gebrauchslyrik“.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Diese vollständig ausgearbeitete, abiturkonforme Klausur für das Fach Deutsch in der gymnasialen Oberstufe (Sek. II) fokussiert die Epoche der Neuen Sachlichkeit / Weimarer Republik. Im Zentrum steht die Analyse des berühmten Chanson-Gedichts „Augen in der Großstadt“ (1930) von Kurt Tucholsky. Der Text verhandelt meisterhaft die Isolationserfahrung, die Objektivierung und die Flüchtigkeit menschlicher Begegnungen in der aufkommenden urbanen Massengesellschaft.Die dreiteilige Aufgabenstellung fordert von den Lernenden:Die formale und sprachliche Analyse mit besonderem Fokus auf die rhetorische Verdinglichung des Menschen (Pars pro toto), großstädtische Neologismen („Menschentrichter“) und die dynamische, refrainartige Rhythmik.Die vertiefte Deutung der dargestellten Entfremdung: Die extreme Diskrepanz zwischen physischer Dichte und absoluter emotionaler Distanz, die Objektivierung des Mitmenschen („Es sieht hinüber“) sowie die wehmütige Projektion verpasster Lebenschancen.Die fundierte literaturgeschichtliche Einordnung in den Kontext der 1920er Jahre, die klare Abgrenzung zum expressionistischen Stadtbild und die Beurteilung des Konzepts der „Gebrauchslyrik“.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Dieses Material bietet eine professionell ausgearbeitete, abiturkonforme Deutschklausur für die gymnasiale Oberstufe (Sekundarstufe II) zur Epoche der "Neuen Sachlichkeit". Im Zentrum steht Erich Kästners berühmtes Großstadtgedicht "Besuch vom Lande" (1929), das den urbanen Schock und die Überforderung des modernen Subjekts in der Weimarer Republik meisterhaft einfängt.Inhaltliche Schwerpunkte der Klausur:Analyse der reportagehaften, kühlen Sprache, der parataktischen Syntax und der personifizierten Großstadtakustik.Vertiefte Deutung des Kontrasts zwischen bürgerlich-naiver Provinz und rücksichtsloser Metropole (Verkehrung von Subjekt und Objekt, Reizüberflutung, Entfremdung).Literaturgeschichtliche Einordnung in die Neue Sachlichkeit, Abgrenzung zur expressionistischen Großstadtdarstellung und Erläuterung von Kästners Konzept der „Gebrauchslyrik“.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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