Dieses Unterrichtsmaterial führt Schülerinnen und Schüler praxisnah in die Unterscheidung von gesprochener und geschriebener Sprache ein – und zeigt dabei, dass die Grenzen zwischen beiden oft fließend sind. Anhand von zehn alltagsnahen Situationen (z. B. Bewerbungsschreiben, WhatsApp-Nachricht, Arztgespräch) erkennen die Lernenden, wie sich Sprachstil und Ausdruck je nach Adressat und Kontext verändern. Neben typischen Fehlbeispielen („Ey, chill mal!“) formulieren sie passende, adressatengerechte Varianten und reflektieren so, wie Sprache wirkt und welche gesellschaftlichen Erwartungen dahinterstehen. Ergänzend vertieft ein Theorieteil den Unterschied zwischen medialer (gesprochen/geschrieben) und konzeptioneller (wie gesprochen/wie geschrieben) Sprache. Die Aufgaben leiten zur systematischen Einordnung und zur eigenen Sprachreflexion an – ideal für BPE 5.3 „Erscheinungen des Sprachwandels und Sprachvarietäten“.
geschriebene und gesprochene Sprache - Konzeptionalität
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