38 Seiten
47 Seiten
54 Seiten






Die Unterrichtseinheit behandelt den Ersten Weltkrieg (1914–1918) von seinen Ursachen über den Verlauf bis zu den Folgen.
Die Schüler:innen erkennen, wie sich Europa durch Machtstreben, Nationalismus und Bündnispolitik in den Krieg trieb.
Zunächst wird der Unterschied zwischen Bismarcks vorsichtiger Außenpolitik und Wilhelms II. aggressiver Weltpolitik thematisiert.
Die Spannungen auf dem Balkan werden als Beispiel für Konflikte zwischen Völkern und Großmächten erklärt – das „Pulverfass Europas“.
Das Attentat von Sarajevo dient als Einstieg in die Kettenreaktion der Kriegserklärungen.
Anhand zentraler Ereignisse (Schlieffen-Plan, Verdun, Tannenberg) lernen die Schüler:innen den Kriegsverlauf, den Übergang zum Stellungskrieg und die neuen Formen der Kriegsführung kennen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Waffen des Ersten Weltkriegs – von Maschinengewehren über Giftgas bis hin zu Panzern und Flugzeugen – sowie auf der Situation an der Heimatfront.
Die Schüler:innen verstehen, wie der Krieg alle Lebensbereiche prägte.
Zum Schluss wird der Versailler Vertrag analysiert: seine harten Bedingungen, die deutsche Reaktion und seine Bedeutung für die Zukunft Europas.
So wird sichtbar, wie der Erste Weltkrieg die Grundlage für viele politische Entwicklungen des 20. Jahrhunderts legte.
Bewertungen und Kommentare