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Das 1885 veröffentlichte Gedicht „Die achttausendjährigen“ von Arno Holz gehört zu den Schlüsseltexten des Naturalismus. Es schildert in schonungslos realistischen Bildern das Elend einer verarmten Familie, die in einer Großstadtwohnung lebt. Mit knapper, protokollartiger Sprache und Alltagsdetails verzichtet das Gedicht auf idealisierende Elemente und macht soziale Missstände sichtbar.
Mit diesem Arbeitsblatt lernen Schülerinnen und Schüler, den realistischen Inhalt des Gedichts zu erfassen, die nüchterne Sprache und den dokumentarischen Ton zu analysieren und die zentrale Thematik von Armut, Ausbeutung und sozialer Ungerechtigkeit zu deuten. Sie erkennen darin typische Merkmale des Naturalismus: genaue Milieuschilderung, Nähe zur Alltagssprache und literarischer Anspruch auf Wirklichkeitstreue
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