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Das 1910 erschienene Gedicht „Ein alter Tibetteppich“ von Else Lasker-Schüler entfaltet in orientalisch inspirierten Bildern eine Liebeserklärung. Die Dichterin verbindet sinnliche Wahrnehmungen und Metaphern mit der Darstellung inniger Nähe zwischen zwei Menschen. Das Gedicht ist Teil ihres symbolistischen, stark von Expressionismus und später Exillyrik geprägten Schaffens.
Mit diesem Arbeitsblatt lernen Schülerinnen und Schüler, die Bildsprache und Symbolik des Gedichts zu entschlüsseln, die Stimmung zwischen Intimität und Exotik nachzuvollziehen und die zentrale Thematik von Liebe und Vereinigung zu deuten. Sie erkennen dabei typische Merkmale der literarischen Moderne: freie, suggestive Bildgestaltung, Überlagerung von Realität und Traum, sowie die Hinwendung zu subjektiv-poetischen Welten.
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