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Das Gedicht „Die Loreley“ von Heinrich Heine entstand 1824 und gehört zu den bekanntesten Werken der deutschen Romantik. Es erzählt von einer geheimnisvollen Frauengestalt, die auf einem Felsen am Rhein sitzt und mit ihrem Gesang Schiffer ins Verderben lockt. Heine greift damit eine alte Sage auf und verbindet sie mit romantischen Motiven wie Sehnsucht, Naturmystik und tragischer Verhängnisidee.
Mit diesem Arbeitsblatt lernen Schülerinnen und Schüler, den erzählerischen Gehalt und die Stimmung des Gedichts zu erfassen, die formale Gestaltung (Strophen, Reim, Rhythmus) zu analysieren und sprachliche Bilder wie Personifikationen und Symbolik zu deuten. Sie erkennen typische Elemente der Romantik, insbesondere die Verbindung von Natur und Gefühl, die Verarbeitung von Mythen und die Darstellung unerklärlicher Mächte.
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