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Der Kommentar beleuchtet die Frage, ob das Leben einer Schwangeren als „wertvoller“ gilt als das einer nicht schwangeren Person. Er zeigt, dass nicht der objektive Wert des Lebens steigt, sondern die Verantwortung und Schutzbedürftigkeit der Situation. Während jedes Leben in seiner Würde gleich bleibt, erfährt die Schwangere besondere Aufmerksamkeit, weil sie zugleich für ein ungeborenes Leben Verantwortung trägt. Moralische Reife besteht darin, diese Unterscheidung klarzuziehen, ohne in eine Hierarchisierung von Menschenleben zu verfallen.
Zu diesem Kommentar gibt es Aufgaben in den drei Anforderungsbereichen der gymnasialen Oberstufe.
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