28 Seiten
6 Seiten
28 Seiten






Bundle: Neue Sachlichkeit & Exillyrik – Gesellschaftskritik und Heimatlosigkeit
Die Gedichte dieser Sammlung spiegeln die Weimarer Republik und die Zeit des Exils: nüchtern, kritisch, politisch. Mit Texten von Brecht, Kästner, Tucholsky, Kaléko oder Lasker-Schüler erarbeiten die Lernenden Themen wie Großstadtanonymität, Kriegskritik, Verfolgung und Sehnsucht nach Heimat. 🏙️✍️🌍
Dieses Arbeitsblatt behandelt Mascha Kalékos Gedicht „Sozusagen grundlos vergnügt“ (1935), das im Kontext des Exils entstanden ist. Trotz Verfolgung und Verlust vermittelt der Text eine leise, fast kindliche Lebensfreude, die aus den kleinen Dingen des Alltags erwächst. Kaléko zeigt damit eine Haltung, die von Resilienz, Hoffnung und poetischer Schlichtheit geprägt ist. Die Schülerinnen und Schüler erschließen Inhalt, Aufbau und Sprache des Gedichts und analysieren die Gegensätze zwischen Lebensfreude und den historischen Umständen der Entstehung. So erkennen sie die besondere Stellung Kalékos innerhalb der Exillyrik und diskutieren, wie Literatur Halt in schwierigen Zeiten geben kann. 🌸✍️
Klassenstufen: 5. Klasse, 10. Klasse
Dieses Arbeitsblatt behandelt Else Lasker-Schülers Gedicht „Mein blaues Klavier“ (1943), das sie im Exil schrieb. Das lyrische Ich erinnert sich an das „blaue Klavier“ als Symbol für verlorene Heimat, Kreativität und Geborgenheit. Das Gedicht ist geprägt von Trauer, Sehnsucht und zugleich einer poetischen Kraft, die trotz Verlust bestehen bleibt. Die Schülerinnen und Schüler erschließen Inhalt, Aufbau und Sprache des Gedichts und untersuchen zentrale Bilder und Symbole. Dabei reflektieren sie über die Erfahrung von Heimatlosigkeit und die Rolle der Kunst in Zeiten von Verfolgung und Exil. So wird die enge Verbindung von persönlicher Biografie und literarischem Ausdruck sichtbar. 🎶💙
Klassenstufen: 5. Klasse, 10. Klasse
Dieses Arbeitsblatt behandelt Kurt Tucholskys Gedicht „Mutterns Hände“ (1931), das oft im Kontext der Exillyrik gelesen wird. Tucholsky erinnert sich an die einfachen, fürsorglichen Hände der Mutter und verknüpft persönliche Erinnerung mit einer melancholischen Rückschau auf Kindheit und Geborgenheit, die im Exil unwiederbringlich verloren scheint. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Inhalt, Aufbau und Sprache des Gedichts und reflektieren über die Rolle von Erinnerung, Heimat und Verlust. Zugleich setzen sie sich mit Tucholskys poetischem Stil auseinander, der Schlichtheit mit tiefem Gefühl verbindet. Das Material eignet sich, um persönliche Dimensionen von Exillyrik sichtbar zu machen und über die Bedeutung von Heimat im literarischen Kontext nachzudenken. 🌍🤲
Klassenstufen: 5. Klasse, 10. Klasse
Dieses Arbeitsblatt behandelt Bertolt Brechts Gedicht „Vom armen B.B.“ (1922) aus der Epoche der Neuen Sachlichkeit. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Inhalt, Sprache und Haltung des lyrischen Ichs auseinander und erkennen typische Merkmale dieser literarischen Strömung. Durch gezielte Aufgaben wird die kritische Distanz Brechts zur Gesellschaft sichtbar gemacht und in den historischen Kontext der Weimarer Republik eingeordnet. Das Material eignet sich zur Einführung in die Lyrik der Neuen Sachlichkeit, zur Vertiefung im Unterricht sowie zur eigenständigen Analyse. ✍️📖
Klassenstufen: 5. Klasse, 10. Klasse
Bewertungen und Kommentare