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Inhaltsfeld 4 – Strukturen des Zusammenlebens (Philosophie Sek I)
Diese Unterrichtseinheit gehört zum Inhaltsfeld 4: Strukturen des Zusammenlebens des nordrhein-westfälischen Kernlehrplans für Philosophie in der Sekundarstufe I.
Im Zentrum stehen grundlegende Fragen nach der Organisation des gesellschaftlichen Miteinanders:
Was ist ein gerechter Staat? Wie entstehen legitime Gesetze? Und wie kann das Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Ordnung gelöst werden?
Anhand klassischer Texte entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis politischer Grundbegriffe wie Gerechtigkeit, Freiheit, Macht, Vertrag und Gemeinschaft.
Platon – Gerechtigkeit als Harmonie zwischen den Teilen des Staates
Aristoteles – Der Mensch als zoon politikon und Ziel des guten Lebens
Thomas Hobbes – Der Leviathan als notwendiger Garant für Sicherheit
John Locke – Naturrechte, Eigentum und Recht auf Widerstand
Jean-Jacques Rousseau – Gemeinwille, Freiheit und soziale Gleichheit
5 Arbeitsblätter mit Originaltextauszügen
Aufgaben mit Linien zur schriftlichen Bearbeitung
Ausführlicher Lösungsteil mit Erwartungshorizont
Wiederholungstest mit 10 Fragen & Musterlösungen
Einheitlich formatiert, unterrichtsfertig und urheberrechtskonform
Diese Einheit eignet sich besonders für die Behandlung von Staats- und Gesellschaftsphilosophie, demokratischen Grundwerten sowie politischer Ethik im Rahmen des Philosophieunterrichts.
Dieser Test gehört zum Inhaltsfeld 4: Strukturen des Zusammenlebens des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Er dient der Wiederholung und Überprüfung zentraler Inhalte aus fünf grundlegenden Texten der politischen Philosophie – mit Fokus auf Gerechtigkeit, Gesellschaftsverträgen, Freiheit und dem Verhältnis von Individuum und Staat. 🧠 Behandelte Denker: Platon – Gerechtigkeit als Ordnung im Staat (Politeia) Aristoteles – Der Mensch als Gemeinschaftswesen (Politik) Thomas Hobbes – Sicherheit durch einen starken Souverän (Leviathan) John Locke – Freiheitsrechte und Widerstand gegen Machtmissbrauch Jean-Jacques Rousseau – Gemeinwille und Freiheit durch Selbstgesetzgebung ✍️ Struktur: 10 Fragen zu Begriffen, Argumentationen und Vergleichen Platz für schriftliche Schülerantworten Eigenständige Reflexionsfrage am Ende Detaillierter Lösungsteil mit Erwartungshorizont Übersichtliches Quellenverzeichnis Dieser Test eignet sich ideal als abschließende Leistungsüberprüfung, zur Wiederholung vor Klassenarbeiten oder zur systematischen Vertiefung der Konzepte politischer Philosophie in der Sekundarstufe I.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Material ist Teil des Inhaltsfelds 4: Strukturen des Zusammenlebens aus dem Kernlehrplan Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem sprachlich leicht bearbeiteten Auszug aus Jean-Jacques Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag“ (1762), einem Schlüsseltext der politischen Philosophie und Demokratietheorie.Rousseau stellt darin die provokante These auf: „Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten.“ Freiheit ist für ihn nicht einfach Unabhängigkeit, sondern entsteht erst in der politischen Gemeinschaft – durch freiwillige Unterwerfung unter den Gemeinwillen. Wer den allgemeinen Willen mitträgt, bleibt frei – nicht trotz, sondern wegen der Gesetze, die er mitgestaltet.Ziel des Gesellschaftsvertrags ist laut Rousseau eine Ordnung, in der das Gemeinwohl über dem Einzelinteresse steht, aber alle dennoch als freie und gleiche Bürger:innen existieren.Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit dem Begriff der politischen Freiheit, der Legitimität des Staates und der Spannung zwischen Individuum und Allgemeinheit. Das Material enthält einen erweiterten Originaltext, Aufgaben mit Schreiblinien und einen strukturierten Erwartungshorizont.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 4: Strukturen des Zusammenlebens des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem sprachlich bearbeiteten Originalauszug aus John Lockes Werk „Zwei Abhandlungen über die Regierung“ (1689), einem zentralen Text der frühen Aufklärung. Locke beschreibt den Naturzustand als eine Welt der Freiheit und Gleichheit, in der alle Menschen ein Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum besitzen. Doch weil im Naturzustand jede:r Richter:in in eigener Sache ist, entstehen Konflikte. Daher bilden Menschen eine politische Gemeinschaft, die ihre Rechte schützt – aber nur mit Zustimmung der Regierten. Locke betont: Wenn eine Regierung diese Rechte verletzt, hat das Volk das Recht zum Widerstand. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren mit Hilfe dieses Textes zentrale Grundprinzipien moderner Demokratien: Naturrecht, Eigentum, Gesetz, Zustimmung, Widerstand. Das Material enthält einen erweiterten Originaltext, Aufgaben mit Schreiblinien und einen fundierten Erwartungshorizont.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Unterrichtsmaterial gehört zum Inhaltsfeld 4: Strukturen des Zusammenlebens des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es enthält einen sprachlich angepassten Originalauszug aus Thomas Hobbes’ Leviathan (1651) – einem der grundlegenden Werke der politischen Philosophie der Neuzeit. Hobbes entwickelt darin die Vorstellung eines sogenannten Naturzustands, in dem keine Gesetze, keine Gerechtigkeit und keine gemeinsame Ordnung herrschen. Ohne einen übergeordneten Staat – den „Leviathan“ – ist das menschliche Leben laut Hobbes von Angst, Gewalt und Unsicherheit geprägt. Deshalb schließen Menschen einen Gesellschaftsvertrag, mit dem sie ihre natürlichen Rechte auf eine zentrale Autorität übertragen, die dann Ordnung und Sicherheit garantiert. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Grundlagen des modernen Staatsdenkens auseinander und diskutieren, wie viel Ordnung eine Gesellschaft braucht – und wo ihre Grenzen liegen sollten. Das Material enthält einen erweiterten Originaltext, kompetenzorientierte Aufgaben mit Schreiblinien sowie einen strukturierten Lösungsteil.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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