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Das "Burger-Feedback" ist eine Methode, mit der man Rückmeldungen konstruktiv und wertschätzend geben kann. Es hilft, Kritik so zu formulieren, dass sie von der anderen Person besser angenommen wird und motivierend wirkt.
Stell dir vor, Feedback ist wie ein Burger aufgebaut:
Brötchen oben (Lob):
Du beginnst mit etwas Positivem. Das zeigt Wertschätzung und schafft eine angenehme Gesprächsatmosphäre.
Fleisch (Kritik/Sachliche Rückmeldung):
In der Mitte kommt der eigentliche Kern – die Kritik oder Anmerkung. Sie sollte klar, konkret und sachlich formuliert sein.
Brötchen unten (Ermutigung oder Ausblick):
Zum Schluss folgt wieder etwas Positives oder ein motivierender Ausblick. Zum Beispiel ein Vorschlag zur Verbesserung oder ein Ausdruck des Vertrauens.
Brötchen oben:
„Du hast deine Präsentation mit viel Engagement gehalten, das hat mir gut gefallen.“
Fleisch:
„Mir ist jedoch aufgefallen, dass die Informationen auf einer Folie sehr unübersichtlich waren und mir deshalb schwerfielen, dir zu folgen.“
Brötchen unten:
„Wenn du das nächste Mal die Inhalte etwas strukturierter gliederst, wird das sicher noch besser – ich bin gespannt auf deine nächste Präsentation!“
Es vermeidet Verletzungen und fördert eine positive Gesprächskultur.
Kritik wird eingebettet in Wertschätzung – das erhöht die Bereitschaft, sie anzunehmen.
Es hilft auch dem Feedback-Gebenden, seine Rückmeldung klar zu strukturieren.
Verwende „Ich-Botschaften“, z. B. „Ich habe wahrgenommen…“ statt „Du hast falsch gemacht…“
Bereite dich gut vor, wenn es um heikle Themen geht.
Nutze das Modell nicht, um Kritik zu „verpacken“, sondern als echte Unterstützung für konstruktiven Austausch.
Bei Projektbesprechungen oder Schülerpräsentationen.
In Feedback-Runden nach Gruppenarbeiten.
In Mitarbeitergesprächen oder im Praktikum.
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