576 Seiten






Die Unterrichtsreihe vermittelt grundlegendes Wissen über Kinderrechte auf eine lebensnahe, empathiefördernde und kindgerechte Weise. Sie sensibilisiert Schüler*innen im Alter von ca. 9–12 Jahren – auch mit Förderbedarf – für weltweite Ungerechtigkeiten, wie sie Kinder im Krieg oder in Kinderarbeit erleben. Die Reihe kombiniert niedrigschwellige Zugänge, handlungsorientierte Methoden, fiktive Lebensgeschichten, kreative Reflexionen und globale Perspektiven.
Die Reihe beginnt mit einer allgemeinen Einführung in Kinderrechte:
Was sind Kinderrechte?
Warum gibt es sie?
Für wen gelten sie?
Wer muss sich daran halten?
Die Schüler lernen die UN-Kinderrechtskonvention kennen – zunächst über vereinfachte, bildhafte und symbolgestützte Darstellungen.
Es folgen Zuordnungsübungen, Ausmalbilder, Wahr/Falsch-Spiele und Gespräche über konkrete Alltagssituationen („Dürfen Eltern das?“ – Unterscheidung zwischen Erziehungsmaßnahme und Kinderrechtsverletzung).
Die Kinder setzen sich mit der Frage auseinander:
Was passiert mit Kindern, wenn Krieg ist?
Sie erfahren: Im Krieg werden besonders viele Kinderrechte verletzt.
Fantasiereisen („Stell dir vor, du wachst in einem Kriegsgebiet auf…“)
Fiktive Reportagen:
Nour (Gaza)
Mykola (Ukraine)
Amina (Sudan)
Zuordnungsaufgaben: Welche Kinderrechte fehlen?
Vergleich „Mein Tag – Nour’s Tag“
Kreative Reflexion: „Was wünsche ich Nour?“
Bilder in digitalem Aquarellstil (mit Kindern aus Konfliktgebieten)
Symbolkarten zu Kinderrechten
Leichte Lesetexte in verschiedenen Differenzierungsstufen
Differenzierte Arbeitsblätter für Kinder mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
Die Schüler*innen lernen über die Realität von arbeitenden Kindern und erkennen, dass Kinderarbeit oft mit Armut, fehlender Bildung und Ausbeutung zusammenhängt.
Fantasiereise: „Ein Tag im Leben von Rani“
Lesetexte über:
Rani (Bangladesch, Nähfabrik)
Alon (Philippinen, Müllkippe)
Chidi (Nigeria, Feldarbeit)
Vergleich mit dem eigenen Alltag (Zeitleisten)
Weltkarte mit betroffenen Ländern
Unterschied zwischen Hilfe im Haushalt & ausbeuterischer Kinderarbeit
Gesetzliche Regelungen in Deutschland
Wahr/Falsch-Karten mit Begründung
Differenzierte Lesetexte (auch für Schüler mit Förderbedarf)
Länderkarten zum Ausmalen
Leichte Quizformate und kreative Aufgaben („Was wünsche ich Rani?“)
Was brauchen Kinder zum Leben?Die Bedürfnisse von Kindern sind auf der ganzen Welt ähnlich. Kinder brauchen ein liebevolles und sicheres Zuhause und fürsorgliche Eltern. Sie brauchen Schutz, medizinische Versorgung, gesundes Essen, Spiel und Freude, damit sie sich gut entwickeln können. Diese Bedürfnisse sind rechtlich geschützt und in einem Vertrag der Vereinten Nationen festgeschrieben. Der Vertrag heißt Kinderrechtskonvention. Das Thema Kinderechte beginne ich damit, dass die Schüler*innen reflektieren, welche Bedürfnisse sie eigentlich haben. Über diesen Einstieg erfahren die Schüler*innen, dass diese Bedürfnisse durch die Kinderrechtskonvention geschützt sind. Sie lernen, was genau in der Konvention geschützt ist, wer ihn unterschrieben hat und wann er ins Leben gerufen wurde. Für die Reflexion ist Material beigelegt --> "Mein Lernrucksack"Es gibt einen Verlaufsplan und eine Lösung. Das Material ist dreifach differenziert und richtet sich auch an Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen und ggf. Geistige Entwicklung.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Welche Kinderrechte gibt es eigentlich?In dieser Unterrichtsstunde lernen deine Schüler*innen viele verschiedene Kinderrechte kennen. Anhand von Fallbeispielen lernen sie, wann ein Kinderrecht verletzt wird. Das Material ist differenziert, vollständig geplant (mit Verlaufsplan) und enthält eine Lösung. Du kannst die Doppelstunde auf unterschiedliche Weise durchführen (z. B. auch als Lerntheke). Das Material, das du für diese abgewandelte Form brauchst, liegt ebenfalls bei.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Dieses Unterrichtsstunde widmet sich dem Thema "Kinderrecht oder Erziehungsmaßnahme?"Kinder haben Rechte. Eltern auch. Nicht jedes Mittel, das Eltern zur Erziehung ihrer Kinder nutzen, ist gleich eine Kinderrechtsverletzung. Eltern dürfen ihre Kindern kein Essen, medizinische Versorgung, Freunde, Freizeit oder den Schulbesuch verwehren. So viel steht fest. Sie dürfen aber durchaus sagen: "Bevor du dich mit deinen Freunden triffst, werden die Hausaufgaben gemacht!" Kinder sollten ihre Rechte kennen. Sie sollte auch wissen, dass sie sich an Regeln halten müssen. Im Leben muss jeder von uns Regeln beachten. Ohne Regeln geht es nicht. Die Unterrichtsstunde ist vom Einstieg bis zur Reflexion vollständig durchgeplant. Für jede Phase gibt es Material. Das Material enthält außerdem differenzierte Varianten auch für den FS Lernen, einen Verlaufsplan und selbstverständlich eine Lösung.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
🕊️ Krieg und Kinderrechte – Eine Handreichung für Lehrkräfte 🧭 Warum dieses Thema? Kinder in Kriegs- und Krisengebieten gehören zu den am stärksten benachteiligten Gruppen weltweit. Krieg bedroht nicht nur ihre Sicherheit, sondern verletzt fast alle grundlegenden Kinderrechte. Auch wenn der Krieg geografisch weit entfernt scheint, berührt er Kinder emotional – ob durch Nachrichten, Geflüchtete in der eigenen Klasse oder eigene Erfahrungen. Ziel des Unterrichts ist es, Kinderrechte bewusst zu machen, Empathie zu fördern und Kinder für Ungleichheiten zu sensibilisieren – altersgerecht, sachlich und schützend. 📚 Fachlicher Hintergrund Die UN-Kinderrechtskonvention (1989) garantiert allen Kindern weltweit besondere Rechte – unabhängig von Herkunft, Religion oder Aufenthaltsstatus. Im Krieg können diese Rechte oft nicht eingehalten werden. Besonders betroffen sind: Recht auf Schutz vor Gewalt (Art. 19) Recht auf Bildung (Art. 28) Recht auf Gesundheit und Nahrung (Art. 24) Recht auf ein Zuhause und elterliche Fürsorge (Art. 27, 9) Recht auf Spiel und Freizeit (Art. 31) Recht auf besondere Hilfe bei Flucht (Art. 22) Recht auf Schutz vor Ausbeutung und Kindersoldaten (Art. 32–39) 🧠 Pädagogische Hinweise Empathie vor Schock: Kinder sollen Mitgefühl entwickeln, nicht verängstigt werden. Anknüpfen an Alltagswissen: Wie sieht mein Alltag aus – und wie sieht er im Krieg aus? Handlungsorientierung: Schüler*innen erleben, reflektieren, stellen Fragen, finden Wünsche. Vielfalt anerkennen: Kinder mit eigener Flucht- oder Kriegserfahrung können betroffen sein. Sensibler Umgang ist essenziell.Einheit mit Verlaufsplan, Material und Lösung - differenziert
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Bewertungen und Kommentare