Die Schüler lernen Franz Kafkas Roman »Der Prozeß« und weitere Erzählwerke des Autors kennen.
Sie befassen sich mit Leben und Werk Franz Kafkas.
Sie verschaffen sich, ordnend und strukturierend, einen Überblick über die wichtigsten Themenfelder des Romans.
Sie erkennen im Eindringen irrationaler Elemente in den Alltag und in der Infragestellung jeder Sicherheit Grundmotive von Kafkas Erzählungen.
Sie erarbeiten die eigenartige Verschränkung von Fragen der Sexualität mit der Gerichts- und Schuldthematik und begreifen die Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und Geschlechterkonflikten als wesentliche Substanz des (Selbst-)Gerichts.
Sie erkennen, dass Kafka »Schuld« nicht im Sinne einer juristischen, sondern einer moralischen Kategorie behandelt.
Sie erkennen, dass Kafka Logik und Kausalität und damit konstituierende Elemente des Wirklichkeitsverständnisses, aber auch des literarischen Schreibens, bewusst aufhebt.
Sie erkennen in diesen Aspekten vorausdeutende Grundzüge der literarischen Moderne.
Sie setzen sich mit der suggestiven Wirkung von Kafkas Erzählsprache auseinander.
Sie schreiben kreative Texte im Rahmen einer vorgegebenen Aufgabenstellung.
Sie üben sich in Techniken der gestaltenden Interpretation.
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