Das Basteln von Klappbildern gehört sicher nicht zum Pflichtprogramm des Lehrplans, aber als "Kür" ist es ein interessantes Lernmedium, wobei der Vorgang des Bastelns selbst ebenso wichtig für das Lernen ist wie das fertig gestellte Klappbild, das man anschauen, erklären und vorführen kann. Während des Bastelns kommen Fragen auf wie: Was soll dieses oder jenes Papierstück darstellen? Wie sieht der gemeinte Gegenstand aus? Wozu dient er? Warum hat er diese Form? Warum gehört er an diese Stelle? usw.
Indirekt werden die Schüler beim Basteln an die Lehrplaninhalte geführt. Dieser Lernvorgang geschieht langsam, unaufdringlich, fast meditativ. Sie suchen Antworten im Gespräch, durch eigenes Nachdenken, auf anderen Bildern oder sie lassen die Fragen wieder fallen, wenn sie ihnen nicht wichtig genug sind.
Die Bastelbögen sind geeignet für den Religionsunterricht ab dem 4. Schuljahr sowie für so genannte Projektpräsentationen im Rahmen von Abschlussprüfungen an Hauptschulen. Die Ausschneidebögen und Kulissenbilder eignen sich auch sehr gut für die Erwachsenenbildung.
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