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Anbei findet ihr meine Wetterampel. Ich habe die Namen der Kinder einfach auf magnetische Schildchen geschrieben und jeden Tag starten die Kinder bei Sonne. Im Laufe des Tages können Kinder, durch besonders positives Verhalten auf Regenbogen gesetzt werden. Genauso funktioniert es bei negativen Verhalten auch in die andere Richtung. Ich nutze die Wetterampel so, dass Kinder, die mit negativem Verhalten aufgefallen sind, durch positive Taten auch im Laufe des Tages auch wieder nach oben wandern können. Wichtig: es ist ein Verstärkersystem, das allgemeingültig ist. Wenn ich zusammen mit einem Kind z.B. daran arbeiten möchte, dass es nicht mehr so häufig rein ruft, nutze ich ein separates Arrangement.
Zu Beginn des ersten Schuljahres habe ich mit nach jedem Tag kurz in einer Liste notiert, welche Kinder am Ende des Schultages auf welchem Symbol gelandet sind und mir dann transparente Konsequenzen überlegt (z.B. 5x Regenbogen=Spiel beim Sportunterricht aussuchen, eher Frühstücken, freie Lesezeit, etc.; 5x Gewitter=Elterngespräch mit gemeinsamen Vereinbarungen, andere Pausenzeit, etc.)
Mittlerweile kommt das Wetterampelsystem vorrangig nur noch im Fachunterricht oder in Vertretungssituationen zum Einsatz. Alle Gewitter- und Regenbogenkinder der Woche bespreche ich spätestens im Klassenrat; da brauche ich mir auch nicht mehr notieren, wer wo war, sondern ich frage das einfach über Handzeichen ab.
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