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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
in meiner Arbeit als Deutschlehrer ist es mir persönlich ein wichtiges Anliegen, meine Schüler zum Lesen zu motivieren. Dies beginnt bereits mit Beginn der Grundschule, wo der Grundstein dafür gelegt wird, dass Lesen zur abendlichen Routine wird. Nachdem ich einige Methoden ausprobiert habe, stellte ich fest, dass ich mit Lesetagebüchern den größten Erfolg erzielen konnte, da meine Schüler damit kontinuierlich gelesen haben.
Dabei ging ich in einer Deutschstunde in die schuleigene Bücherei und jedes Kind durfte sich ein ansprechendes Buch aussuchen, welches seine persönlichen Interessen widerspiegelte. Danach teilte ich das vorab ausgedruckte Lesetagebuch aus und faltete es gemeinsam mit meinen Schülern zu kleinen Büchlein. Und von diesem Tag an war es ein „Selbstläufer“, da ich nur alle zwei Wochen mir die Lesetagebücher während des Deutschunterrichts anschaute und die lesenden Schüler lobte und motivierte.
Bereits im Folgejahr gehörte es zu unserer Routine, ein kleines Lesetagebuch zu führen und jeden Tag die gelesenen Minuten einzutragen.
Diese Methode wurde von meiner Kollegin auch in der Sekundarstufe evaluiert, wo es gleichermaßen gut funktioniert. Deswegen ist dieses vorliegende Material für alle Schulstufen geeignet.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Schülern viel Erfolg mit dem Lesetagebuch und dass es noch weiteren Kindern gelingt, eine dauerhafte Leseroutine in ihren Schulalltag zu integrieren.
Mit herzlichen Grüßen,
ihr Deutschkollege Matthias D. vom aktiv-kreativ-Team
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