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In meiner Tätigkeit als Mentorin für SchülerInnen im Autismus Spektrum begegnen mir immer wieder Kinder, die (teilweise extrem) herausforderndes Verhalten zeigen. Eine alltagstaugliche Möglichkeit damit umzugehen ist das Auszeit-Rad.
Die betroffenen Kinder merken oft schon recht zeitig, dass etwas nicht stimmt: es ist ihnen zu laut, sie werden subjektiv nachteilig behandelt, sie bemerken selbst einen Fehler wissen aber nicht, wie sie ihn ausbessern können, werden vom Tischnachbarn schief angeschaut, sie haben schlecht geschlafen … die Liste individueller Belastungen kann lang sein. All das summiert sich schnell und es kommt zu einer echten Krise die von verbal ausfällig werden über auto- und fremd aggressives Verhalten bis zum Weglaufen gehen kann. Dass es im Klassenverband oft nicht möglich ist alle Kinder zu jeder Zeit im Blick zu haben und allen Bedürfnissen gerecht zu werden, ist nachvollziehbar. Je weiter sich ein Kind von seinem stabilen Gefühlszustand entfernt, um so schwieriger wird es für dieses Kind, sich verbal angemessen dazu zu äußern und auszudrücken.
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