Wie schön, wenn der Unterricht mit „Atem, Stimme & Sprache“ in der Kategorie Darstellendes Spiel die Möglichkeit bietet, genau diese Lernziele spielerisch zu erreichen. Mit Aktivitäten, die den Atem ins Zentrum stellen, können Schüler*innen tiefe Einblicke in physiologische Prozesse gewinnen und ihre Wahrnehmung schulen. Das atemgestützte Sprechen stärkt zudem die Sprachgewandtheit und kann sogar zur Verbesserung der Schreibkompetenz beitragen. Außerdem ist das bewusste Nutzen und Trainieren der Stimme entscheidend für eine überzeugende Präsenz, ob auf der Theaterbühne, beim Diskutieren in der Theorie-Stunde oder beim Präsentieren eigener Projekte. Zusätzlich fördern Stimmübungen die auditive Wahrnehmung und dadurch auch das bewusste Hören, was wiederum nicht nur bei 'Geräusch, Klang & Musik', sondern auch im schulischen Alltag nützlich ist. Schließlich sind Atem und Stimme eng mit Körperausdruck und Rolleninteraktion verbunden. Auf spielerische Art und Weise können in diesem Bereich soziale Kompetenzen gestärkt und eingeübt werden, indem zum Beispiel in Rollenspielen auf das Zusammenspiel von Stimme, Atem und Körpersprache geachtet wird. Durch die Arbeit an Projekten im Rahmen des Unterrichts in Atem, Stimme & Sprache, können nicht nur schulische, sondern auch überfachliche Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Kreativität und Empathie, weiter entwickelt werden. Natürlich ist beim Üben, Ausprobieren und Anwenden auch immer Reflexion gefragt - sei es durch die Eigenwahrnehmung oder durch konstruktive Kritik von Mitschüler*innen. Also, atme tief durch, erhebe deine Stimme und nutze die Möglichkeiten, die der Unterricht in Atem, Stimme & Sprache bietet!