Die Sprachmittlung ist ein unerlässlicher Bestandteil des Polnisch-Unterrichts und leistet einen erheblichen Beitrag zur Förderung der schulischen Kompetenzen der Schüler*innen. Die Schüler*innen lernen, ihre Gedanken und Ideen schriftlich in einer anderen Sprache zu formulieren und es werden Fähigkeiten wie logisches Denken, strukturierte Arbeitsweise und kreatives Denken gefördert. Vergleichen wir es mit einer Unterrichtsstunde im Fach Wortschatz, in der die Schüler*innen neue Wörter und Sätze lernen. Die Sprachmittlung geht einen Schritt weiter und verlangt von ihnen, diese Wörter und Sätze in einen sinnvollen Kontext zu bringen und in ihrer eigenen Sprache wiederzugeben. Und betrachten wir das Fach Grammatik, das den Schüler*innen die Struktur und den Aufbau der Sprache beibringt. Die Sprachmittlung erfordert von ihnen, ihre Grammatikkenntnisse anzuwenden und kreative, klar artikulierte Sätze zu erstellen. Auf ähnliche Weise spielen auch die Unterrichtseinheiten Sprechen und Schreiben eine wichtige Rolle. Im Fach Sprechen üben die Schüler*innen, ihre Gedanken mündlich auf Polnisch zum Ausdruck zu bringen, während sie im Fach Schreiben lernen, diese Gedanken schriftlich zu formulieren. Aber die Sprachmittlung kombiniert beide Disziplinen und schafft ein vollständiges, kohärentes Bild von dem, was die Schüler*innen sagen oder schreiben wollen. Schließlich spielt auch das Hör-/Hörsehverstehen eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Kompetenzen der Schüler*innen im Bereich Sprachmittlung. Denn um eine Sprache wirklich zu beherrschen, müssen die Schüler*innen in der Lage sein, das Gehörte zu verstehen und in ihrer eigenen Sprache wiederzugeben.