Schreibmotorik stellt eine wesentliche Kompetenz im Schulleben und darüber hinaus dar. Sie trägt maßgeblich zum erfolgreichen Lernen bei, da sie eine Grundvoraussetzung für das flüssige und ausdrucksstarke Schreiben ist. Verbesserte Schreibmotorik erleichtert den Schüler*innen das Erfassen von Arbeitsblättern und unterstützt sie beim flüssigen Niederschreiben ihrer Ideen für den Unterricht. Lehrer*innen haben die Verantwortung, diese Fähigkeiten zu fördern und zu verbessern. Und es ist viel mehr als nur das Üben der Schulschriften! Dies reicht von der Planung, Organisation und Ausführung von Schreibbewegungen bis hin zum logischen Denken und der Ausdrucksfähigkeit. Zum Beispiel kann die Kategorie 'Abschreibübungen' verwendet werden, um die Schreibgeschwindigkeit zu verbessern und das Bewusstsein für Rechtschreibregeln zu schärfen. Die Entwicklung der Schreibmotorik fördert auch soziale Kompetenzen. Indem Schüler*innen in der Lage sind, ihre Gedanken und Gefühle effektiv durch Schreiben zu kommunizieren, verbessert sich ihre Interaktion mit ihren Klassenkamerad*innen und Lehrer*innen. All dies steigert das Selbstvertrauen der Schüler*innen und bereitet sie besser auf das selbständige Lernen und Arbeiten vor. Daher ist die Förderung der Schreibmotorik im Anfangsunterricht besonders wichtig und sollte in Kombination mit anderen Aspekten des Deutschunterrichts erfolgen, wie z.B. dem Erlernen der Schulschriften. Deshalb verbindet der Anfangsunterricht in Deutsch diese wichtigen Kompetenzen und umfasst so viele relevante Bereiche des Schreiblernens.