Die Vereinfachte Ausgangsschrift ist mehr als nur eine einfache Art der Handschrift. Sie bildet eine der Hauptkomponenten im Anfangsunterricht zum Schreiben lernen und ist quasi der Schlüssel, den Lehrer*innen den Schüler*innen an die Hand geben, um das Tor zur Bildung zu öffnen. Bei der Vermittlung von Schulschriften liegt der Fokus besonders darauf, die sozialen Kompetenzen, Schreibfertigkeiten und das logische Denken der Schüler*innen zu fördern. Die Vereinfachte Ausgangsschrift zum Beispiel hilft den Schüler*innen dabei, ihre Denkprozesse strukturiert zu Papier zu bringen. Sie unterstützt sie darin, ihre Gedanken zu formulieren und kann die Grundlage für die Weiterentwicklung von mehr Komplexität im Schriftbild, wie etwa der Lateinischen Ausgangsschrift oder der Schulausgangsschrift, bilden. Darüber hinaus kann die Vereinfachte Ausgangsschrift auch als springendes Brett dienen, um in die Druckschrift oder die Grundschrift überzugehen. Doch nicht nur das, auch in anderen Bereichen der Schule, wie zum Beispiel im Deutschunterricht, werden die Schüler*innen davon profitieren, wenn sie ihre Gedanken klar und deutlich auf Papier bringen können. So können sie zum Beispiel in Aufsätzen oder Geschichten ihre Kreativität und ihr logisches Denken unter Beweis stellen. Kurz gesagt, die Arbeit mit der Vereinfachten Ausgangsschrift in der Schule bildet einen wichtigen Baustein in der schulischen Laufbahn der Schüler*innen und unterstützt sie durch die Verbesserung ihrer Schreibfertigkeiten und dem Umgang mit Sprache dabei, ihre Ideen für den Unterricht auf Papier zu bringen und damit ihre Lernziele und Kompetenzen stetig zu erweitern.