Im Kontext von Marie Curie erlernen die Schüler*innen wertvolle Kompetenzen in Bezug auf Atom- und Kernphysik. Sie behandeln Themen wie Kernspaltung, Kernreaktionen und Radioaktivität und erfahren dabei mehr über die beeindruckenden Entdeckungen und Beiträge von Marie Curie in diesen Bereichen. Durch das Studium ihrer Arbeit verbessern die Schüler*innen ihre Fähigkeiten im kritischen Denken und in der logischen Analyse . Genauso wichtig ist das Erlernen von sozialen Kompetenzen. Da Marie Curie trotz vieler Hindernisse bahnbrechende Arbeit in einer männlich dominierten Wissenschaftswelt leistete, bietet ihre Geschichte eine hervorragende Grundlage zur Diskussion und Reflexion über Geschlechterstereotypen und persönliche Barrieren. Anhand von praxisnahen Beispielen, wie etwa dem Vergleich der Arbeit von Marie Curie mit der in verwandten Themen wie Atomtheorie, lernen die Schüler*innen, wie Wissenschaft und ihre Geschichte miteinander verwoben sind. Dies befördert ihre Fähigkeit, Verbindungen zwischen verschiedenen Konzepten herzustellen und ihre Kenntnisse in einem breiteren Kontext zu verstehen. Schließlich sind diese Lernziele und Kompetenzen nicht nur auf das Fach Physik beschränkt. Sie übertragen sich auch auf andere Bereiche wie Biologie, wenn die Schüler*innen beispielsweise die Auswirkungen der Radioaktivität auf lebende Organismen betrachten, oder Chemie, wenn sie Atombindungen und das Periodensystem studieren. Insgesamt fördert die Auseinandersetzung mit Marie Curie und ihrem beeindruckenden Lebenswerk verschiedenste Kompetenzen und bietet den Schüler*innen eine umfassende und vielseitige Lernerfahrung .