Immer wieder gibt es in der öffentlichen Diskussion Vorschläge und Impulse, wie Lehrkräfte zum Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler beitragen können. An dieser Stelle kommt dem Begriff "Classroom Management" eine besonders wichtige Bedeutung zu:
Ein grundlegender Aspekt des "Classroom Management" ist die Bewegung im Raum - nicht nur seitens der Lehrkraft, sondern insbesondere von den Lernenden selbst: Die dauerhafte Sitzhaltung in Tischreihen führt dazu, dass die Konzentrationsfähigkeit mit zunehmender Zeit nachlässt.
Damit sich Kinder und Jugendliche im Sinne dieses Ideals besser für den individuellen Lernerfolg konzentrieren können, bedarf es an den Schulen allerdings Räumlichkeiten und Ressourcen, die ihnen dies ermöglichen könnten.
Der klassische Aufbau und die Größe von Klassenzimmern (mit meistens über 30 SuS) stammt ursprünglich aus Zeiten, die mit den heutigen Wertmaßstäben und Entwicklungsstandards gegenwärtiger Generationen nicht mehr in Einklang zu bringen sind. Denkbar sind neben vergrößerten Klassenzimmern auch separate Lernbüros, die ein individuelles und flexibles Arbeiten in unterschiedlichen Haltungen möglich machen.
Mit der regelmäßigen Bewegung und Raumwechseln kann das Denken und die Konzentration der SuS erheblich gesteigert werden, sodass der Lernerfolg nachhaltig gefördert werden kann.
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