Besonders Grundschüler sind in Ihrer Entwicklung und in Ihren Fähigkeiten zu Beginn der Grundschule sehr unterschiedlich. Daher müssen Lehrer und Lehrerinnen gerade im Primarbereich darauf individuell eingehen. Das Fach Mathematik wird beim Angebot von Unterrichtsmaterialien oft vernachlässigt. Dabei sind die Themengebiete, die bereits in den ersten beiden Klassen der Grundschule behandelt werden, äußerst umfangreich. Die Wahrnehmung und Mengenerfassung ist sehr unterschiedlich ausgeprägt, so dass im Fach Mathematik der 1. und 2. Klasse in der Grundschule zunächst einmal die Ausgangslage der Schüler und Schülerinnen analysiert und diagnostiziert werden muss. In der 1. Klasse der Grundschule werden vor allem die richtige Erfassung und Zuordnung von Mengen geschult. Es geht zudem darum, das Ziffernschreiben zu Erlernen. Der Zahlenraum wird in der 1. Klasse von 1 bis 20 erlernt. Dabei werden erste Additions- und Subtraktionsübungen angeboten. Aber auch Sachaufgaben gehören bereits in die 1. Klasse der Grundschule, um das mathematische Verständnis zu vertiefen und Gelerntes praktisch anzuwenden. In der 2. Klasse der Grundschule geht es weiter bis in den Zahlenraum 100. Doch das ist noch nicht alles, was Grundschüler im Fach Mathematik der Klassen 1 und 2 lernen. Multiplikation, das 1x1, ist ein zentrales Thema. Genauso wie geometrische Grundformen wie Kreise, Dreiecke, Quadrate und Rechtecke.
Die vielfältigen Themen sollten mit handlungsorientierten Übungen und in unterschiedlichen Differenzierungsstufen angeboten werden, um den unterschiedlichen Schülern und Schülerinnen und Ihrer Leistungsfähigkeit Rechnung zu tragen. Damit die Freude am Mathematikunterricht nicht bereits in der Grundschule durch Überforderung (oder Unterforderung) vergeht, sondern die Wahrnehmung Fähigkeit im Bereich Mathematik optimal gefördert wird.
Wenn du den Blog-Artikel magst dann klicke auf das Herz. Das hilft uns zu verstehen, welche Artikel besonders lesenswert sind.