Warm-ups im Englischunterricht sind für mich das A und O für einen gelungenen Unterrichtsbeginn! Wollt ihr wissen warum, wie ich diese umsetze und ein paar tolle neue Ideen bekommen? Keep on reading… ?
⁉️ Warum?
Warm-ups sind effizient, produktiv und schaffen eine Gelegenheit für Schülerinnen im Fremdsprachenunterricht anzukommen. Sie stimmen Lernende thematisch auf die kommende Stunde ein und ermöglichen es darüber hinaus auch leistungsschwächeren Schülerinnen sich am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen, da die Übungen zum Anfang der Stunde in meinem Unterricht in der Regel in einem geschützten Raum stattfinden.
? Wie?
Erklärt euren Schüler*innen warum warm-ups wichtig sind und, dass dessen primäre Funktion ist alle Lernenden zum Anfang der Stunde zu aktivieren. Macht den Kindern und Jugendlichen klar, dass:
sprachliche Korrektheit nicht bewertet wird.die Regel “talk as much as you can” gilt.die Zeit für das warm-up begrenzt ist, alle also so schnell wie möglich mit den Aufgaben beginnen sollten.Darüber hinaus sollte das warm-up zur Routine werden: Aufgabenformate können und sollen sich wiederholen. Dabei können diese - je nach Bedarf - jedes Mal thematisch anders eingebettet werden. Ziel eines routinierten Stundenbeginns sollte stets sein, dass ALLE Lernenden SOFORT wissen was zu tun ist und die Zeit somit effizient genutzt werden kann!
? Insipiration
The Happy Graph
Lasst eure Schüler*innen ihre Woche rekapitulieren, indem sie einen “Happy Graph” zeichnen und jeden Tag der vergangenen Woche bewerten. Im Austausch mit einem Partner/einer Partnerin können die Kids berichten, was sie die Woche erlebt haben, was gut lief und was schlecht, wie es ihnen insgesamt geht und was ihnen auf dem Herzen liegt. Eine schöne Methode, die Nähe schafft und den Klassenverbund stärkt.
Controversial Statements
Konfrontiert eure Lerngruppe doch mal mit kontroversen Aussagen, die kontextgebunden, oder aber ungebunden sein können. Hierbei kann man die Komplexität der Aussagen natürlich im Laufe der Phase steigern, oder die Lernenden selbst drei besonders interessanten “statements” auswählen lassen. Alternativ, oder aber zum Abschluss, gibt es dann noch die Möglichkeit die Schülerinnen selbst Sätze formulieren zu lassen, die sie als kontrovers erachten. So oder so zeigt sich beim Einsatz dieses warm-ups, dass man alle Schülerinnen abholen kann und diese motiviert in den Englischunterricht starten.
Picture Prompt
Eines meiner liebsten warm-ups ist das Picture Prompt. Warum?
Es lässt sich einfach und flexibel zu jedem beliebigen Thema einsetzen.Es inspiriert und regt die Phantasie der Lernenden an.Das richtige Bild transportiert eine Stimmung und sendet eine Message und liefert deshalb Grundlage für tiefgründige Diskussionen.Wählt Bilder aus, die wirklich aussagekräftig sind, die den/die Betrachter*in einnehmen und die eine inhaltliche Auseinandersetzung fordern. Ich nutze gerne die Bilder vom “World Press Photo” (https://www.worldpressphoto.org/), weil diese wahnsinnig ausdrucksstark sind.
Weiterführende Fragen, oder Aufgaben, die ich für diese Art des warm-ups, gerne benutze sind:
What happened before/afterwards?What might the relationship between the people in the photo be?What’s the context?What do the objects/people in the photo represent?What is he/she thinking in this moment?Let’s teach and stay inspired ??
-Deine Emi
https://eduki.com/de/material/288346/discussion-game
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