
Die Kinder bekommen von der Lehrkraft eine fiktive Welt geschildert, über die sie sich Gedanken machen sollen. Die Kinder besitzen in der Regel ja noch viel mehr Fantasie, als wir Erwachsenen, was ihnen bei einem Gedankenexperiment zugutekommt. In der fiktiven Welt des Gedankenexperiments sollten bestimmte Eigenschaften anders sein, als in unserer realen Welt, wie wir sie kennen. Auf Basis dieser fiktiven Welt wird eine Frage gestellt. Die Kinder sollen sich mit diesen Eigenschaften der fiktiven Welt auseinandersetzen und überlegen, welche Folgen und Auswirkungen dies hätte. Durch ein Gedankenexperiment können die Eigenschaften unserer realen Welt den Kindern klarer werden und diese können hinterfragt und infrage gestellt oder wertgeschätzt werden.

Bei einer Dilemmadiskussion wird der Lerngruppe eine Situation vorgestellt, die so im echten Leben passieren könnte. Dabei sollte die Geschichte an die Lebenswelt der Kinder angepasst und auf das wesentliche reduziert sein sowie alle wichtigen Informationen, die es zur Entscheidung benötigt, enthalten. Die Geschichte muss ein Dilemma enthalten, bei dem es kein richtig und falsch gibt, sondern die Kinder durch das abwägen von Argumenten zu ihrer persönlichen Entscheidung kommen können, es aber eben ein Dilemma ist, also egal für was man sich entscheidend, es birgt Nachteile.
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