Die vierte Klasse ist noch nicht weg und dennoch beginnt man schon wieder mit den Vorbereitungen für die neue erste Klasse. Mein Klassenraum wird in den Sommerferien renoviert. 25 Umzugskisten sind schon gepackt. Obwohl auch vieles im Müll gelandet ist, kommen bestimmt noch 10 weitere Kisten hinzu. Eigentlich müsste man meinen, dass dies genug zusätzliches Material wäre um eine Klasse gut mit Freiarbeitsmaterial zu versorgen. Auch im heimischen Arbeitszimmer wartet ja noch Einiges auf seinen Einsatz.
Trotzdem habe ich mir noch zusätzliches Material gebastelt. Material, das die Kinder hoffentlich gerne nutzen um motiviert das Lesen zu üben. Material, das ich als sinnvoll erachte, um den Leseprozess zu unterstützen.
Da ich ohne Fibel unterrichte muss genügend Lesematerial in den Regalen lagern. Die ersten Kinder können, der Erfahrung nach, schon nach den Herbstferien lesen, bei anderen dauert der Leselernprozess ein wenig länger.
So versuche ich ein möglichst großes Angebot vorrätig zu haben. Dies betrifft sowohl die Menge als auch die Anforderung.
Dieses Jahr sind Silbenlesespiele, Lesegummitwist, einfache Lesespiele mit Satzanfang und Satzende und Lesebingos neu hinzugekommen.





Auch ein Lesematerial, auf das die Kinder gerne zurückgreifen. Ich habe Bingos zu den Anlauten, Groß -und Kleinbuchstaben und zum Erlesen erster Wörter erstellt.
Der Umriss der Gummitwist-Lesekarten wird zunächst gefaltet und noch vor dem Laminieren ausgeschnitten. Zur besseren Stabilität kommt zwischen Vorder- und Rückseite eine etwas festere Pappe. Dafür lässt sich das beigefügte Blatt als Schablone nutzen. Auf den Bildern kann man Herstellung und Nutzung sicher recht gut erkennen.
Als weiteres Lesespiel habe ich mir noch einige Lesedominos für ein oder zwei Kinder hergestellt.
Wenn die Kinder zu zweit spielen bekommt jedes Kind eine Farbe. So liest ein Kind den Satzanfang und das andere Kind muss das passende Ende finden. Zur Kontrolle werden beide Teile dann aneinander gelegt.

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