... oder: Wie ich versuchte die Digitalisierungslücke zu schließen.
ODER: Wie ich es immer noch versuche.
Mein Frust darüber, dass ich in der Schule - in Präsenz oder Wechselunterricht - nicht mehr ansatzweise so arbeiten kann, wie es sich die Schüler:innen und ich angeeignet haben, wird einfach nicht weniger.
Zu allem Überfluss hatte ich mir nämlich schon wunderbare Ideen zu digitalen interaktiven Präsentationen gemacht - und natürlich schon mit der Erstellung begonnen. Und dann kam die Nachricht: Wechselunterricht. Erste Ernüchterung (zweite Ernüchterung, die ich noch nicht überwunden habe, kam später). Überlegung: Wie packe ich es an? AAAAAHHHH!!!
Da war die Lösung all meiner "Probleme" - wie habe ich da nicht schon viel früher drauf kommen können?
FLIPPED CLASSROOM
HALLELUJA!
Die Digitalisierung bleibt also da, wo sie die letzten Wochen und Monate schon ziemlich gut funktioniert hat: in den Kinderzimmern, an den Schreibtischen daheim. Mit ihren Geräten kennen sich die Schüler:innen aus, ich mich mit meinen. Wir müssen nicht "zurück" und neue Kompetenzen an den Nagel hängen.
Eine absolute Win-Win-Situation.
Warum? Weil es nämlich noch einen ABSOLUTEN VORTEIL hat: Ich schaffe im Unterricht Raum für affektive Lernziele. Raum für Gefühle, für Beziehung.
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