Nun, man kann sich mit der derzeitigen Situation mehr oder weniger anfreunden. Man kann von der Digitalisierung halten was man möchte. Man kann nur die Nachteile oder nur die Vorteile vom Einsatz digitaler Medien sehen.
Fakt ist...wir können zur Zeit nichts an der Situation ändern. Und während wir früher den Musiksaal lautstark mit singenden Schülern beschallt haben oder die Schulinstrumente ordentlich bearbeitet wurden, so sind die Beschwerden der Kollegen wegen Lautstärkebelästigung in diesem Schuljahr wohl eher ausgeblieben. Als Musiklehrer hat man es da nicht leicht und sucht nach neuen Wegen. Und auch wenn wir uns sehr wahrscheinlich sehr einig darüber sind, dass „echte“ Instrumente nicht ersetzbar und aus einem vernünftigen Musikunterricht nicht weg zu denken sind, so müssen wir für unsere Schüler*innen flexibel bleiben.
Wer das Glück hat mobile Endgeräte nutzen zu können, der kann diese gewinnbringend nicht seinen Unterricht einbauen. Und hoffentlich haben wir in näherer Zukunft einen gewinnbringenden Mehrwert durch die Einführung gewisser digitaler Tools.
GarageBand (für alle, die mit Apple arbeiten) hat sich in meinem Unterricht bewehrt. Sei es um Noten spielen zu üben, verschiedene Instrumentenklangfarben rudimentär kennen zu lernen, Rhythmen spielerisch aus zu probieren oder eigene / gemeinsame Stücke zu komponieren und auf zu nehmen.
Die zumindest für mich zur Zeit wichtigsten Funktionen von GarageBand habe ich für meine Schüler*innen in einer Anleitung zusammengetragen, sodass sie hier auch immer wieder nachschlagen können. Es gibt auch ein paar Übe - Aufgaben um sich an das Programm heran zu wagen.
ich Wünsche euch allen viel Spaß damit und vor allem viel Spaß beim experimentieren!?
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