Über den Satz der Woche scheiden sich die Gemüter. Ich habe ihn für mich angepasst und kann ihn auf diese Weise wirklich weiterempfehlen.
In meiner Klasse benötige ich oft vor und kurz nach dem Gong etwas Zeit- nein, nicht zum Kaffeetrinken- sondern zum Hinterherrennen fehlender Rückläufe, zum Kontrollieren der Vollständigkeit der Hausaufgaben, Nacharbeiten usw. Das eine Kind hat noch Bauchschmerzen, der Kopierer hat wieder Papier gefressen, Eltern stehen vor der Türe usw.
Ist der Satz der Woche eingeführt, können die Kinder daran arbeiten und es entsteht auch kein Leerlauf und somit keine Unruhe.
Die ersten Durchgänge machen wir am immer gemeinsam- dann schaffen es die Kinder sehr gut alleine. Am Freitag verbalisieren sie ihre Ergebnisse und tauschen sich mit dem Partner aus- denn, wer etwas erklären kann, hat es schließlich auch verstanden :-)
Anfang der dritten Klasse belasse ich es beim Umstellen der Sätze- also immer ein anderes Satzglied wird an den Anfang gestellt (Spitzenstellungstest). Ist dies den Kindern geläufig, entlastet es ungemein beim späteren Isolieren der Satzglieder!
Später kommen die Bestimmung von Subjekt und Prädikat, bzw. in der vierten Klasse dann die Bestimmung aller Satzglieder hinzu. Die runden Karten dafür hänge ich in der Regel einfach zu der Freitags-Karte- das machen die Kiddies dann nämlich zu zweit.
Wichtig ist natürlich, die Ergebnisse am Ende zu besprechen, damit auch wirklich ein Lerneffekt entsteht.
Früher habe ich den Satz der Woche übrigens einfach in ein Heft geschrieben- aktuell nutze ich eine Kopiervorlage dazu. Diese klebe ich ins Heft oder auf ein Blatt und darunter arbeiten die Kinder dann im Heft oder auf dem Blatt. So bekommt das ganze eine einheitliche und saubere Form, andererseits verschlingt es nicht so viel Kopien.
Habt eine gute Zeit!
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