Nicht nur an Silvester bietet sich das Thema "Glücksbringer" für den Ethikunterricht der Grundschule an. Auch im Alltag sind Kinder vielfach damit konfrontiert, dass andere Kinder kleine Glücksbringer wie ihr Lieblingskuscheltier oder die Glückskette ihrer Oma zu Prüfungen mit in die Schule nehmen.
Doch was sind Glücksbringer eigentlich? Ist das nur Aberglaube? Können Gegenstände tatsächlich Glück bringen? Gibt es Menschen, die mehr Glück als andere haben (Glückspilze)? Das sind spannende Fragen, über die es sich mit Grundschulkindern zu philosophieren lohnt.
Für Kinder ist Vieles auf der Welt noch ein Mysterium, sie hinterfragen Tatsachen oder Aussagen, die für uns Erwachsene schon längst geklärt sind, und entwickeln dabei tolle Gedankengänge, die ihnen eine Erklärung liefern.
Das ist einer der Gründe, warum ich dieses Thema sehr gerne im Ethikunterricht der Grundschule anbiete. Denn die Aufgabe des Faches ist es, den Kindern ein "Selbstdenken", ein "Begründen" und ein "sich selbst eine Meinung-Bilden" zu ermöglichen. Im Ethikunterricht können die Kinder das Denken üben und dadurch einen reflektierten Umgang mit Aussagen anderer anbahnen. Dieses Nachdenken, Diskutieren, Philosophieren und Begründen der eigenen Meinung ist die Grundlage für ein eigenverantwortliches Leben. Mit dem Thema "Glücksbringer" kann dieses Lernen spielerisch und mit einem großen Lebensweltbezug zum Alltag der Kinder geschehen.
Die Arbeitsblätter, die ich für meinen Unterricht entworfen habe sowie das Tafelmaterial, die philosophischen Fragen und die zugehörige Lernzielkontrolle findest du bei meinen Materialien:
die differenzierten Arbeitsblätter:
das Tafelmaterial:
https://lehrermarktplatz.de/material/117742/tafelmaterial-zum-thema-gluecksbringer-ethik-klasse-3-4
ein kleines Materialpaket aus den Arbeitsblättern und dem Tafelmaterial:
sowie die gesamte Unterrichtseinheit bestehend aus den Arbeitsblättern, den philosophischen Fragen, dem Tafelmaterial und der Lernzielkontrolle:
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