
Es ging uns in der Schule doch genauso: Manchmal waren wir motiviert, manchmal weniger. Doch woran hat das gelegen? Was half uns, den inneren Schweinehund zu überwinden?
Zum einen sicherlich der Stoff. Fächer, in denen wir gut waren, fielen uns leichter. Fächer, mit denen wir Mühe hatten, erforderten mehr Überwindung.
Lehrpersonen, die uns sympathisch waren, machten uns den Unterricht ebenfalls angenehmer. Einfach weil es um die Person ging. Wie bei einem Verkäufer macht der Inhalt nur einen kleinen Teil aus. Der grösste Teil dessen, was uns überzeugt, hat mit der Person selbst zu tun.
Was hilft uns noch, motiviert zu bleiben? Wenn wir Disziplin gelernt haben. Gewisse wiederkehrende Muster und Gewohnheiten erleichtern es uns, dranzubleiben, weil sie zu einem Automatismus werden.
Den Sinn erkennen: Wir müssen wissen, warum wir etwas machen. Wenn wir ein Ziel haben, einen Sinn erkennen, fällt es uns leichter, uns zu motivieren.
Dies ist vor allem im Bereich DaF/DaZ ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Den Lernenden aufzuzeigen, warum sie etwas machen und welchen Nutzen sie daraus ziehen, ist entscheidend. Was bringt es ihnen? Was macht Sinn? Dies kann die Arbeitsmoral und die Motivation erheblich steigern.
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