
„Druck raus, Spiel rein“ – Warum dein Kind (nicht nur)durch Reimen lernt 🌱
Viele denken, der Weg zum Lesen und Schreiben führt über Arbeitsblätter und Wiederholung. Doch aus lerntherapeutischer Sicht weiß ich: Das Gehirn lernt dann am besten, wenn es sich sicher, gesehen und herausgefordert fühlt.
Lernen geschieht in Beziehung Ein Kind, das Angst vor Fehlern hat, schaltet auf Durchzug. Die Amygdala im Gehirn „macht zu“, und echtes Lernen findet nicht mehr statt. Mein erster Ansatz ist immer: Druckrausnehmen. Wenn das Kind sich angenommen fühlt, öffnet sich das Tor für neue Inhalte erst richtig.
Spielen ist der „Türöffner“ Wenn ich Reimkarteneinsetze, geht es mir nicht darum, dass das Kind 60 Karten in Rekordzeitzuordnet. Es geht darum, dass das Kind im Spiel vergisst, dass es „lernt“. Beim Reimen stärken wir spielerisch die phonologische Bewusstheit, aber wir tun noch mehr: Wir bauen eine gemeinsame, freudvolle Zeit auf. Diese positive Verknüpfung sorgt dafür, dass das Gelernte viel tiefer im Gehirn verankert bleibt als jedes trocken geübte Blatt.
Ganzheitlich begreifen: Lernen mit dem Körper Echtes Lernen funktioniert sogar noch besser, wenn wir den ganzen Körper einbeziehen. Wenn Kinder die Karten im Raum suchen, sich bewegen, beim Reimen mit den Fingern schnipsen, klatschen, hüpfen oder die Paare mit einer anderen Bewegung verbinden, schaffen wir eine körperliche Verankerung. Das Wort wird nicht nur „verstanden“, es wird in einer aktiven Handlung erlebt.
Mein Geschenk an dich ♥️: Reim-Spaß ohne Leistungsdruck Genau diese Haltung steckt in meinem neuen Material auf Eduki. Es ist mehr als nur ein Kartenset – es ist eine Einladung, den Leistungsdruck beiseitezulassen und das gemeinsame Tun in den Mittelpunkt zu stellen.
Keine Bewertung: Es gibt kein „falsch“, nur ein „lass uns gemeinsam schauen, was noch dazu passt“.
Beziehung statt Leistung: Nutze die Karten für eine gemeinsame Zeit, in der das Kind spürt, dass es kompetent ist.
Bewegung statt Stillsitzen: Verstecke die Karten im Raum oder im Garten – lass das Kind lernen, während es sich bewegt.
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