So ist das Leben...
Ich schaue auf diese Orte und frage mich: Hier haben Kinder gespielt, sich versteckt und gelacht, und hier haben sie gelernt.
Die Eltern starben, und die Kinder gingen weinend fort.
Die Menschen gehen, doch ihre Erinnerungen bleiben.
Dann verschwinden auch die Erinnerungen, wenn diejenigen verschwinden, die sie tragen.
Danach kommen andere Menschen und betrachten den Ort so, wie wir ihn heute betrachten.
So ist das Leben...
Wie schmerzlich ist es doch, in einem Kreislauf zu leben, der zugleich schön und schmerzhaft ist.
Ich sehe, wie diejenigen sterben, die einst in diesen Häusern lebten, und wie ihre Erinnerungen nach und nach verblassen.
Nicht die Häuser verschwinden, sondern ihre Bewohner, ihre Bedeutung und ihre Präsenz.
Und nach kurzer Zeit wird alles vergessen, während das Leben weitergeht.
Was mich betrifft: Ich lebe jetzt hier.
Ich gehe durch dieses Haus, aber es fühlt sich nicht so an, als würde ich allein gehen.
Da ist etwas in der Leere, in den Ecken, in der Stille der Räume, das mich dazu bringt, mir die Menschen vorzustellen, die vor mir hier waren.
Ich sehe sie in Augenblicken, die ich nicht kenne, und doch kann ich sie irgendwie spüren.
Und ich denke: Wie viele ganze Leben können sich wohl in Mauern verbergen, die nicht sprechen?
Doch sie leben...
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