Transparenz-Hinweis: Dieser Erfahrungsbericht ist ein rein privater Austausch über praxiserprobte Materialien. Es handelt sich um unbezahlte Werbung aus persönlicher Überzeugung. Ich habe für diesen Beitrag keinerlei Gegenleistung oder Bezahlung vom Verlag erhalten.

Die Box „Bildkarten zur mathematischen Grunderfahrung“ vom Verlag an der Ruhr ist ein wunderbares Material, um Ziffern, Würfelbilder und Mengenkarten miteinander zu verknüpfen. Neben den Ideen aus der Spielanleitung nutze ich die Karten in meiner Praxis am liebsten in einer Variante, die mathematisches Lernen mit intensiver Sprachförderung verbindet.
Zu Beginn liegen alle Bildkarten verdeckt auf dem Tisch. Wer an der Reihe ist, deckt immer nur EINE einzige Karte auf.
Wenn die Karte noch nirgends dazu passt, bleibt sie einfach offen und für alle sichtbar auf dem Tisch liegen. So füllt sich der Tisch nach und nach mit offenen Karten.
Wenn die Karte zu einer bereits offenen Karte passt (weil z. B. die Ziffer 1 aufgedeckt wird und das Würfelbild 1 schon offen auf dem Tisch liegt), darf das Kind die beiden Karten sofort aufeinanderlegen. Das ist das erste schnelle Erfolgserlebnis!
Wenn die passende dritte Karte aufgedeckt wird (die Mengenkarte mit den Tieren), ist das Trio komplett und der Spieler darf den Dreierstapel zu sich nehmen.
Das Besondere an dieser Variante ist, dass wir jeden einzelnen Zug intensiv sprachlich begleiten. Sobald ein Kind seine Karte umdreht, schauen wir sie gemeinsam an und benennen sie genau:
„Schau mal, was ist auf deiner Karte zu sehen? Ah, sieben Katzen! Dann lass uns doch mal gemeinsam den Tisch absuchen: Liegt die Ziffer 7 oder das Würfelbild 7 schon irgendwo offen da?“
Dadurch, dass pro Zug immer nur eine Karte aufgedeckt wird und die unvollständigen Paare offen liegen bleiben, bleibt das Spielgeschehen für die Kinder absolut überschaubar. Es gibt keinen Merk-Stress. Der Fokus liegt ganz auf:
Der mathematischen Verknüpfung: Ziffer, Würfelbild und konkrete Menge werden Schritt für Schritt im eigenen Tempo zusammengeführt.
Der Sprachförderung: Durch das gemeinsame Benennen wird der Zahlwortschatz gefestigt.
Der visuellen Wahrnehmung: Die Kinder scannen bei jedem Zug den Tisch und lernen, die gesuchten Mengenstrukturen aus den offen liegenden Karten gezielt herauszufiltern.
Eine wunderbare, ruhige und hochmotivierende Spielweise für den Mathe-Start!
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