Die unsichtbare Arbeit von Lehrkräften

Wenn Menschen an den Lehrerberuf denken, sehen sie meistens nur den Unterricht.

45 Minuten Mathe.
Eine Deutschstunde.
Vielleicht noch Klassenarbeiten korrigieren.

Was viele aber nicht sehen:
Der größte Teil unserer Arbeit passiert oft unsichtbar.

Unterricht vorbereiten.
Arbeitsblätter erstellen.
Eltern kontaktieren.
Konflikte lösen.
Förderpläne schreiben.
Konferenzen.
Organisation.
Klassenfahrten planen.
Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen.
Digitale Plattformen pflegen.
Und zwischendurch versuchen, selbst irgendwie konzentriert und motiviert zu bleiben.

Gerade an stressigen Tagen habe ich manchmal das Gefühl, dass der eigentliche Unterricht nur die „Spitze des Eisbergs“ ist.

Denn hinter jeder Stunde steckt unglaublich viel Arbeit, die niemand sieht.

Trotzdem liebe ich diesen Beruf.

Weil es diese kleinen Momente gibt:

  • wenn Schülerinnen und Schüler plötzlich etwas verstehen,

  • wenn ein stilles Kind auftaut,

  • wenn jemand sagt: „Die Stunde war heute richtig gut.“

  • oder wenn man merkt, dass man wirklich einen Unterschied macht.

Der Lehrerberuf ist oft chaotisch, emotional und anstrengend gleichzeitig.
Aber genau das macht ihn auch besonders.

Und ja:
Manchmal trinken wir unseren Kaffee tatsächlich kalt.

Über genau solche Situationen spreche ich übrigens auch regelmäßig in meinem Spotify-Podcast „Lehreralltag“ – ehrlich, authentisch und mitten aus dem echten Schulalltag.

🎧 Podcast: Lehreralltag

Vielleicht erkennst du dich ja wieder.

Tags: facherubergreifend, schule

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