Endlich wird es wieder heller, wärmer und überall zeigen sich die ersten Frühlingsboten. Für mich ist das jedes Jahr ein besonderer Moment – denn mit dem Frühling beginnt auch eine Zeit, in der ich den Unterricht sehr gerne nach draußen verlege.
Gerade in der Grundschule gibt es draußen unglaublich viel zu entdecken. Auf einmal wachsen auf der Wiese die ersten Frühblüher, Bäume bekommen Knospen und überall summt und krabbelt es. Viele Dinge, über die wir im Unterricht sprechen, können die Kinder draußen direkt sehen, anfassen und erleben.
Deshalb nutze ich diese Zeit gerne für kleine Unterrichtseinheiten im Freien. Das muss gar nichts Großes sein: Ein kurzer Spaziergang über den Schulhof, ein Blick auf die Wiese neben der Schule oder eine kleine Entdeckerrunde im Park reichen oft schon aus. Die Kinder entdecken dabei häufig Dinge, die uns Erwachsenen gar nicht sofort auffallen.
Besonders beim Thema Frühling und Pflanzen bietet sich das an. Statt nur Bilder anzuschauen, können die Kinder Schneeglöckchen, Krokusse oder Narzissen vielleicht sogar in echt finden. Dabei entstehen ganz automatisch Gespräche:
Welche Blumen kennen wir schon?
Wo wachsen sie?
Welche Farben haben sie?
Ich merke jedes Jahr wieder, wie motiviert die Kinder sind, wenn sie draußen lernen dürfen. Bewegung, frische Luft und echte Beobachtungen machen den Unterricht für viele noch einmal spannender.
Und ganz nebenbei lernen die Kinder, ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen und kleine Veränderungen in der Natur zu entdecken.
💡 Mein Tipp von der MitmachMaus:
Plant doch einfach mal eine kleine Frühlings-Entdeckerrunde mit eurer Klasse. Oft reicht schon ein kurzer Gang nach draußen – und plötzlich wird der Unterricht zu einer kleinen Expedition.
Genießt den Frühling und die vielen neuen Dinge, die es jetzt zu entdecken gibt! 🌸
Eure MitmachMaus 🐭
Wenn du den Blog-Artikel magst dann klicke auf das Herz. Das hilft uns zu verstehen, welche Artikel besonders lesenswert sind.