Demokratielernen: Zwei Tipps aus der Didaktik

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Die Lebensumwelt und die Alltagserfahrungen der Kinder sind im Demokratieunterricht in besonderer Weise zu berücksichtigen. Schülerinnen und Schüler müssen mit ihren Bedürfnissen und Vorstellungen ernst genommen werden, ihre Vorerfahrungen werden in den Unterrichtsprozess integriert und ihnen wird ein hohes Maß an Eigenverantwortung zugestanden.

TIPP 1: „Lass es mich tun – und ich verstehe!“

Um die pädagogischen Ziele von Demokratieerziehung zu realisieren, ist in besonderer Weise ein handlungsorientierter Unterricht geeignet. Hier steht statt einer Belehrung durch die Lehrkraft die aktive Auseinandersetzung der Lernenden im Fokus. Kennzeichnende Merkmale sind der Erfahrungsbezug, die Vermittlung von Interessen, das Einschließen möglichst vieler Sinne, die Zielbestimmung, Offenheit und das Soziales Lernen.

TIPP 2: „Weniger ist mehr!“

Von grundlegender Bedeutung beim politischen Lernen ist außerdem das Prinzip des exemplarischen Lernens. Das exemplarische Lernen ist in besonderer Weise geeignet, der ständig anzutreffenden Stofffülle zu entgehen. Es zielt darauf ab, das Wissen zu vermitteln, das von allgemeiner, existenzieller Bedeutung ist. Konkret auf die Inhalte des politischen Unterrichts bezogen bedeutet dies die Beschäftigung mit dem Schutz des Einzelnen und der Gesellschaft sowie der Sicherung eines menschenwürdigen Lebens. 

Tags: demokratie, demokratieunterricht

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