Als ich im Mai 2024 mit Eduki angefangen habe, war ich neugierig. Ich hatte keine großen Erwartungen, sondern wollte einfach ausprobieren, ob sich meine Unterrichtsmaterialien vielleicht auch für andere Lehrkräfte eignen.
In den ersten Monaten war der Aufwand hoch, die Einnahmen dagegen kaum der Rede wert. In einem guten Monat konnten mein Mann und ich davon einmal essen gehen. Ich gestalte aber schon immer gerne Material, teile Ideen und freue mich, meine alten Reihen auf den neuesten Stand zu bringen.
Mit der Zeit hat sich etwas verändert: Ich habe mir Standardvorlagen erstellt, einheitliche Deckblätter und ein Impressum vorbereitet und meine Unterrichtsplanung so angepasst, dass sie direkt Eduki-tauglich ist. Das hat meinen Aufwand deutlich reduziert.
Insgesamt stiegen die Einnahmen Monat für Monat mit der Menge der erstellten Materialien langsam an. Heute, knapp eineinhalb Jahre später, lohnt sich Eduki für mich tatsächlich. Nicht in dem Sinne, dass ich davon leben könnte, aber so, dass inzwischen die ganze Familie vom Monatsgewinn essen gehen kann.
Mein Fazit: Eduki lohnt sich, wenn du Freude am Gestalten hast, Unterrichtsvorbereitung für dich kein notwendiges Übel ist, sondern etwas, das du ohnehin gerne machst. Dann wird aus der Arbeit ein kreatives Nebenprojekt, das sich mit der Zeit die ein oder andere schöne Sache finanziert. Wenn du allerdings nur auf schnelles Zusatzgeld aus bist, bist du mit Nachhilfe vermutlich besser beraten.
Aber wenn du es liebst, Unterrichtsideen zu entwickeln, Material schön aufzubereiten und anderen damit den Schulalltag zu erleichtern, dann kann Eduki genau das Richtige für dich sein.
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