Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog! Mein Name ist Jana, und ich arbeite als Lehrerin an einer Förderschule, die sich auf den emotionalen und sozialen Bereich spezialisiert hat. Klingt herausfordernd? Ist es auch! Aber vor allem ist es ein Beruf voller Wunder, wilder Geschichten und herzerwärmender Momente, kleinen Tragödien, herausfordernder Situationen.
Ich möchte euch heute ein bisschen mitnehmen in meinen Alltag, der so bunt ist wie die Stifte in meinem Klassenraum (minus die, die in irgendeinem Mäppchen verloren gegangen sind – oder schlimmer: im Mülleimer gelandet sind, weil „der war eh kaputt, Jana!“). Geduzt werde ich oft, aus verschiedenen Gründen. Erlaubt ? - NEIN!
Mein Motto lautet: Mit einer Prise Gelassenheit und einem großen Löffel Empathie lässt sich alles meistern. Gelassenheit brauche ich, wenn in der ersten Stunde der halbe Klassensatz Stühle auf mysteriöse Weise in einem „Drachenkampf“ zerstört wurde. Empathie hilft mir, wenn ein Kind sich verschlossen in die Ecke setzt, weil der Morgen zu Hause oder in der Wohngruppe nicht so lief, wie ein Kindermorgen oder jugendlicher Morgen so laufen sollte.
Es gibt Tage, da fühle ich mich wie eine Mischung aus Sozialarbeiterin, Zauberfee und Chaosmanagerin – und dann gibt es Tage, da läuft’s. Da passieren diese magischen Momente, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern und dich daran erinnern, warum du morgens um 5:30 Uhr aufstehst, obwohl die Bettdecke so verlockend ist.
In meinem Job ist es unmöglich, nicht auch mal überfordert zu sein. Doch das Schöne ist: Die Überforderung ist nicht das, was bleibt. Es sind die Fortschritte meiner Schüler:innen, die kleinen Schritte, die manchmal wie große Siege wirken. Es ist der Moment, wenn ein Kind sagt: „Danke, dass Sie mir zugehört haben.“ Oder wenn plötzlich eine Aufgabe gelöst wird, die noch letzte Woche „voll doof und eh unnötig“ war.
Kinder in meinem Bereich haben oft Hintergründe, die sie sich nicht ausgesucht haben. Es ist meine Aufgabe – und auch mein Wunsch –, ihnen Chancen zu geben, die sie vielleicht bisher nie hatten. Manchmal ist das schwer, weil es nicht immer um schnelle Lösungen geht, sondern um kleine, nachhaltige Veränderungen. Aber genau das ist es, was mich antreibt: Diese Kinder verdienen jemanden, der an sie glaubt. Und wer möchte ihnen helfen? Ich.
Wenn du an meiner Tür lauschen würdest, würdest du Dinge hören wie:
Mein Klassenzimmer ist lebendig, laut und oft ein bisschen chaotisch – aber es ist ein sicherer Ort, wo Fehler erlaubt sind und jedes Kind seinen eigenen Platz findet.
Ich habe so viele Themen, die ich hier noch mit euch teilen möchte: Wie geht man mit Konflikten um? Was tun, wenn der Schulalltag mal zu viel wird? Welche kleinen Tricks und Methoden helfen, um ein harmonisches Miteinander zu fördern?
Doch ich möchte auch wissen: Was interessiert dich? Arbeitest du vielleicht selbst im Förderbereich? Oder möchtest du einfach mehr über diese besondere Arbeit erfahren?
Schreib mir in die Kommentare, was dich bewegt oder welche Themen dich neugierig machen – ich freue mich, von dir zu hören! Ich freue mich .
Jana
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