
Kreativität kann gefördert werden!
Dafür brauchen Kinder Freiraum. Nur so können sie ihre Fantasie ausleben und neue Wege im Denken entwickeln. Der Kunstunterricht ist ein hervorragendes Feld, um dies zu fördern, denn hier darf experimentiert und gestaltet werden – und genau das ermöglicht assoziatives Zeichnen.
Was ist assoziatives Zeichnen?
Assoziatives Zeichnen ist eine kreative Methode, bei der Kinder Alltagsgegenstände oder einfache Formen sehen und daraus, ohne Vorgaben, eigene Motive entwickeln. Diese Technik basiert auf dem "Alternative Uses Test" (Guilford 1967), einem Konzept zur Messung des divergenten Denkens (Def.: Divergentes Denken ist die Fähigkeit, kreative und vielseitige Lösungen für ein Problem zu finden, indem man über konventionelle Ideen hinausdenkt und viele verschiedene Ansätze entwickelt).
Anhand einfacher Alltagsgegenstände oder Objekte können Kinder neue Bedeutungen finden und sie durch eigene Zeichnungen umgestalten. Ein Stuhl wird dann vielleicht zum Hubschrauber, eine Vase zum Vulkan oder ein einfacher Kreis zur riesigen Sonnenbrille. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!
Die Methode spricht die freie Assoziation an und gibt Raum für individuelle Ideen. Die Schüler*innen kombinieren Gesehenes, Erlebtes und Erlerntes auf eine neue Weise und entwickeln daraus ihre eigenen Bilder. Dies ist eine gezielte Übung, die Fantasie und kreatives Denken stärkt – zwei Fähigkeiten, die im Alltag und in der Problemlösung von unschätzbarem Wert sind.
Wie funktioniert die Methode konkret?
Jedes Arbeitsblatt zeigt Alltagsgegenstände, aus denen die Kinder kreativ etwas Neues zeichnen können.
Beispiel: Ich bin (k)ein Baum. Ich bin ein Wasserfall.
Es gibt dabei drei verschiedene Schwierigkeitslevel, die mehr als Orientierung für Lehrkräfte dienen, als dass sie die Kinder wirklich in Level einteilen.
Daher sind die Level (für die Kinder) nicht gekennzeichnet. Die Kinder dürfen selbst wählen, welches Arbeitsblatt sie anspricht, ohne durch eine Einstufung in "leicht" oder "schwierig" beeinflusst zu werden.
In Freiarbeitsphasen und im Kunstprojekt ist die Methode zudem eine Möglichkeit, ohne großen Vorbereitungsaufwand kreatives Denken zu fördern.
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Material und freue mich immer über Feedback und/oder Beispielergebnisse :D
Das passende Material findest du hier:
Wenn du den Blog-Artikel magst dann klicke auf das Herz. Das hilft uns zu verstehen, welche Artikel besonders lesenswert sind.