
Die magische Zeit der Räbeliechtli
Der Herbst hat seinen ganz besonderen Reiz: Nebelschwaden, buntes Laub und die gemütliche Atmosphäre, die zum Einkuscheln einlädt. In vielen Regionen der Schweiz gehört zu dieser Jahreszeit eine ganz besondere Tradition: der Räbeliechtliumzug. Die kunstvoll geschnitzten Lichter aus Räben zaubern eine einzigartige Atmosphäre in die dunklen Herbstnächte.
Jedes Jahr, wenn die Tage kürzer werden und die Blätter von den Bäumen fallen, verwandeln sich unzählige Räben in kleine Kunstwerke, die im Dunkeln leuchten.
Woher kommt dieser Brauch?
Die genaue Herkunft des Räbeliechtli-Brauchs ist nicht eindeutig geklärt. Einige Quellen vermuten, dass die Räbe im Mittelalter als wichtiges Grundnahrungsmittel zu wertvoll war, um als Laterne verwendet zu werden. Der Brauch könnte erst entstanden sein, als die Räbe ihre Bedeutung als Grundnahrungsmittel verlor. Andere Quellen besagen, dass Bauern und Bäuerinnen im Mittelalter mit ihren Räbeliechtli zum Gottesdienst ins Tal wanderten, um den Weg zu erleuchten und so ihre erfolgreiche Ernte zu feiern.
Der Räbeliechtli-Brauch weist Ähnlichkeiten zu anderen Bräuchen wie dem Erntedankfest, dem Martinstag oder Halloween auf. All diese Traditionen sind eng mit dem Jahreskreislauf und der Natur verbunden.
Quellen gefunden am 21.10.2024: famillesuisse und 32today
Wenn du den Blog-Artikel magst dann klicke auf das Herz. Das hilft uns zu verstehen, welche Artikel besonders lesenswert sind.