Yoga in der Schule: Unterstützung für die mentale Gesundheit unserer Kinder

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In unserer schnelllebigen und oft stressigen Welt ist es wichtiger denn je, Kindern Werkzeuge an die Hand zu geben, um ihre mentale Gesundheit zu stärken. Eine Methode, die sich als äußerst wirkungsvoll erwiesen hat, ist Yoga. Als Sonderpädagogin und Yogalehrerin in inklusiven Grundschulen weiß ich aus erster Hand, wie positiv sich Yoga und Achtsamkeit auf Kinder auswirken können.

Warum Yoga in der Schule?

Yoga bietet eine Vielzahl von Vorteilen für Schüler*innen. Es hilft ihnen, sich zu entspannen, ihre Emotionen zu regulieren und eine gesunde Entspannungsroutine zu entwickeln. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Kinder über Stress und Überlastung klagen, kann Yoga eine wertvolle Unterstützung sein. Studien wie die KiGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass rund 15% aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland Anzeichen psychischer Probleme aufweisen. Häufig sind es Angststörungen, Depressionen und hyperkinetische Verhaltensmuster, die ihre Gesundheit beeinträchtigen. Yoga kann hier präventiv wirken und den Kindern helfen, besser mit negativen Gefühlen und Stress umzugehen.

Kinderyoga: Mehr als nur Bewegung

Kinderyoga geht weit über die rein körperlichen Übungen hinaus. Es fördert die Achtsamkeit und hilft den Kindern, sich selbst besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Gerald Hüther, ein bekannter Neurowissenschaftler, betont, dass es in der modernen Bildung nicht nur um die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen geht, sondern auch darum, Kinder als Subjekte wahrzunehmen, die ihre Lust am Entdecken und Gestalten wiederfinden sollen.

„Je gewohnter diese Kids es von klein auf sind, achtsam mit sich selbst zu sein, auf ihren Körper zu hören, ihre Bedürfnisse und Gefühle ernst zu nehmen {...}, desto klarer werden sie sich darüber sein, wie sie beschaffen sind und was für Menschen sie in dieser Welt sein wollen.“ (Gerald Hüther 2020, 121)

Yoga als Werkzeug zur Selbstregulation

Durch regelmäßiges Yoga lernen Kinder, ihre Emotionen wie Trauer, Angst und Wut besser zu regulieren. Sie entwickeln Techniken, die sie in stressigen Situationen anwenden können, um zur Ruhe zu kommen. Kinder, die regelmäßig Yoga praktizieren, berichten häufig, dass sie besser und entspannter einschlafen können und mit negativen Gedanken besser umgehen können. Die Verbindung von körperlicher Bewegung und mentaler Gesundheit ist nicht zu unterschätzen. 

Yoga-Materialien für den Unterricht

Passend dazu habe ich bunte und leicht verständliche Yoga-Materialien entwickelt, die speziell für den Einsatz in Grund- und weiterführenden Schulen entwickelt wurden. Meine Materialien sind so gestaltet, dass alle Kinder, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, davon profitieren können. Neben den klassischen Yogakarten, gibt es auch zum Beispiel auch Brettspiele oder Himmel & Hölle. 

Für die Grundschule & für die weiterführende Schule:

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Fazit

Yoga und Achtsamkeit sind wertvolle Werkzeuge, die Kindern helfen können, ihre mentale Gesundheit zu stärken und besser mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen. Indem wir Yoga bereits in der Grundschule regelmäßig vermitteln, legen wir den Grundstein für ein gesundes und ausgeglichenes Leben. Meine Yoga-Materialien auf eduki sind so gestaltet, dass sie Lehrkräfte und Schüler*innen gleichermaßen ansprechen und ihnen den Einstieg in die Welt des Yogas erleichtern.

Ganz liebe Grüße

Mona (Lernflow)


Literatur:

Gerald Hüther (2020): Education for Future

Tags: Yoga, Yoga für Kinder, Kinderyoga, Yoga in der Schule, Achtsamkeit, Classroom Management, Rituale, Mentale Gesundheit, Selbstbewusstsein, Gesundheit, Bewegung, Bewegungsspiel

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