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Ein Lesespiel funktioniert in etwa so wie ein Domino, nur dass eine ganze Gruppe daran teilnimmt. Im oberen Teil der Karte steht, was jemand sagt, die Schüler müssen also gut zuhören. Im unteren Teil der Karte steht, was man selbst laut aussprechen muss. Es wird nur der untere Teil der Karte laut mitgeteilt.
Das Lesespiel bietet sich für die Genetik Einheit in der Sek I und II an. Als Sicherung, nachdem die Mitose eingeführt wurde oder als Einstieg in die Stunde nach der Einführung zur Aktivierung des Wissens, als Vorbereitung auf Tests, Klausuren oder die Prüfungen.
Besonders motivierend ist das Stoppen der benötigten Zeit. Wenn das Lesespiel mehrmals in die Einheit eingebunden wird, kann man sich verbessern. Die benötige Zeit kann auch im Fachraum notiert werden, sodass sich Parallelkurse oder Klassen miteinander messen können.
Um die Aktivität der Schüler zu erhöhen, können die Inhalte der Lesekarten an der Tafel, an einem Schaubild oder einem Modell gezeigt werden.
Zur Differenzierung können in Kursen gute Schüler zwei Karten bekommen und schwächere eine. In Klassen bekommt jeder Schüler eine Karte.
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