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Video über das Leben nach dem Ende des zweiten Weltkrieges.
Wie war es, in einem Land zu leben und zu überleben, das von den Schrecken des Krieges in Trümmern lag? Deutschland im Jahr 1945 bedeutete für viele Menschen, an der Grenze des Existenzminimums zu leben. In den Städten war mehr als die Hälfte des Wohnraums zerstört, und zahlreiche Menschen waren obdachlos. Zudem strömten über 10 Millionen Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in das Land, was die Not weiter verschärfte. Es mangelte an Wasser, Gas und Strom.
Beeindruckende Fotos, aufgenommen von US-amerikanischen Fotografen, die auf Rundflügen über das zerstörte Deutschland flogen, dokumentierten die verheerenden Auswirkungen des Krieges. Bei Kriegsende gerieten elf Millionen deutsche Soldaten in alliierte Gefangenschaft, und in den Gefangenenlagern der amerikanischen Besatzungsmacht, den sogenannten Rheinwiesenlagern, herrschten katastrophale Zustände. Die Gefangenen erhielten unzureichende Verpflegung, es mangelte an Trinkwasser, und die hygienischen Bedingungen waren furchtbar, was den Tod Tausender zur Folge hatte.
Die Frage, wie man mit den Deutschen nach dem Krieg und der Diktatur umgehen sollte, stellte sich. Plötzlich wollte niemand mehr mit den Nazis in Verbindung gebracht werden. Die Entnazifizierung war für die Alliierten eine echte Herausforderung. Sie konnten nicht alle verhaften und bestrafen, da sie die Menschen benötigten, um die Gesellschaft wieder aufzubauen. Gleichzeitig führten die schrecklichen Entdeckungen in den befreiten Konzentrationslagern zu Racheaktionen der Befreier.
Überraschenderweise war die deutsche Wirtschaft weniger stark betroffen als ursprünglich angenommen. Nicht alle Fabrikanlagen waren zerstört, aber der Wirtschaftskreislauf war zusammengebrochen. Doch es gab einen erstaunlichen Wandel zum Besseren, wie seltene Bilder eines schwedischen Kameramanns aus dem Jahr 1948 in Hamburg zeigten. Die Stadt pulsierte wieder vor Leben.
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Klassenstufen: 6-10. Klasse, EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
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