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Historische Spielfilme und Serien sind auch auf Netflix weit verbreitet und werden von unseren Schülerinnen und Schülern konsumiert. Im Geschichtsunterricht einer 9. Klasse haben wir einige Szenen aus dem Spielfilm "Pearl Harbor" analysiert und anschließend darüber diskutiert, welche Vor- und Nachteile eine filmische Inszenierung historischer Stoffe mit sich bringt (ggf. auch Gefahren). Im Material findet ihr einige Diskussionsfragen, die auch als Anregung für den weiteren Verlauf der Stunde dienen können (z.B. die Frage, welche Verantwortung Filmemacher*innen tragen oder inwiefern solche Filme auch politisch motiviert sein können). Ich habe die Stunde als sehr ertragreich empfunden. Die SuS haben über die historische Genauigkeit und ihre Grenzen in Filmen und darüber hinaus diskutiert oder z.B. die Wirkung von Kameraeffekten sowie den Einsatz von Musik erkannt und problematisiert.
Das Material ist extra so erstellt, dass es auf alle möglichen historischen Spielfilme angewandt werden kann. Möglich sind z.B. Pearl Harbor, Schindlers Liste, Das Tagebuch der Anne Frank (auch im Deutschunterricht möglich), Die Kinder von Paris oder z.B. 12 years a slave (Filmlänge, FSK und SuS-Gruppe beachten - bisher habe ich vorher immer einige Szenen rausgesucht oder ggf zu emotionale/schwierige Szenen übersprungen).
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