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In der Beratung mache ich häufig die Erfahrung, dass viele Schwierigkeiten der Kids mit bestimmten dysfunktionalen Gedanken zusammenhängen - z.B. "Ich bin nicht schlau", "Ich kann xy einfach nicht" oder "Das bringt eh nichts".
Ich erkläre dann häufig, dass bestimmte Gedanken auch bestimmtes Verhalten und bestimmte Gefühle bedingen, die dann wiederum die jeweiligen Gedanken verstärken. Diesen Teufelskreis kann man gut aufbrechen, indem man die dysfunktionalen Gedanken mit positiveren ersetzt.
Manchmal funktioniert es gut, mit den Klient*innen neue, funktionale Gedanken zu erarbeiten. Manchmal aber eben auch nicht nicht, und dafür habe ich dieses Material erstellt.
Die Schüler*innen sind dazu aufgefordert, blind 3-5 der Hanteln zu ziehen, jede einzelne laut vorzulesen und spontane Gedanken dazu zu formulieren. Wenn die gezogenen Affirmationen für das Kind stimmig sind, werden sie auf dem Arbeitsblatt notiert.
Als "Hausaufgabe" bis zur nächsten Sitzung sollen die ausgewählten Affirmationen täglich zu üben. Dazu gibt es auch noch eine kleine Anleitung auf den Handouts.
Bei den Affirmationen selbst habe ich darauf geachtet, nur solche zu notieren, die nicht potentiell der Lebensrealität komplett widersprechen. Das wäre kontraproduktiv. Die Affirmationen sollen herausfordernd, aber nicht unglaubwürdig sein.
⚠️ Disclaimer ⚠️
Probleme lassen sich nicht einfach "wegaffimieren". Affirmationen können aber eine gute Stütze und Ergänzung zu anderen Maßnahmen sein. Es ist wichtig, den Kids nicht das Gefühl zu geben, sie seien selbst an ihren Schwierigkeiten Schuld, nur weil sie sich die "falschen" Gedanken machen.
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