Die Digitalisierung in der Gesellschaft ist ein wichtiger Aspekt zur Bildung von Lehrer*innen und eine zentrale Kompetenz für Schüler*innen. Durch die gezielte Auseinandersetzung mit der Digitalisierung entwickeln sie ein Verständnis sowohl für ihre Vorteile als auch Herausforderungen. Ein Teil davon sind sicherlich technische Fähigkeiten, die in Themen wie Programmierung oder Datenbanken & -sicherheit vermittelt werden. Aber es geht auch darüber hinaus. Es ist genauso relevant, zu lernen, wie digitale Medien die Art und Weise beeinflussen, wie wir kommunizieren, wie Informationen verbreitet und aufgenommen werden und wie Wissen generiert wird. Genauso wichtig ist es jedoch, dass sie feststellen, wie die Digitalisierung die Struktur unserer Gesellschaft verändert. So lernen sie, verantwortungsbewusst und kritisch mit digitalen Medien umzugehen. Ein weiterer Teil dieses Prozesses ist auch das Verständnis der Chancen und Risiken der Digitalisierung für unsere individuelle und gesellschaftliche Sicherheit und unsere Demokratie. Man könnte beispielsweise in Themen wie Neue Medien und Internet einsteigen, um die Funktionsweise sozialer Medien, Algorithmen und künstlicher Intelligenz zu lernen. Der Unterricht in ITG und Standardsoftware bietet auch Raum dafür, über Datenschutz und ethische Fragen der Technologie zu sprechen. In den Vertretungsstunden könnten z.B. Projekte zur Informationsbearbeitung durchgeführt werden, die die multiperspektivischen Aspekte der Digitalisierung beleuchten. Und natürlich kann es auch Spaß machen, über derlei Themen multimedial mit Video, Audio und Text zu arbeiten und dabei gleichzeitig diese Medienkompetenz weiter auszubauen.